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Checkliste:
Newsletter schreiben
von
Heike Thormann
Wollen Sie Kunden gewinnen und an sich binden?
Dann werden Sie als Anbieter greifbar und überzeugen Sie mit
Ihrem Know-how. Ein ideales Mittel dazu ist der Newsletter. Diese
Checkliste verrät Ihnen, was beim Schreiben eines Newsletters
zu beachten ist.*
An Kunden zu gelangen
ist nicht leicht. Konkurrenz ist genug vorhanden und man selbst ist
für potentielle Neukunden noch ein unbeschriebenes Blatt.
Aber es gibt eine Möglichkeit, Interessenten von Ihrer
Qualifikation zu überzeugen: Produzieren Sie Content
und bieten Sie Ihren Lesern mit Ihren Inhalten einen echten Nutzen.
Sind Sie Zahnarzt? Dann könnten Sie z.B. einen Artikel
über richtige Zahnpflege, die Behandlung von Zahnkrankheiten
im Mittelalter (natürlich im Gegensatz zu Ihrer sanften,
schonenden Behandlungsweise ;-)) oder die satirisch
überzeichneten Folgen einer jahrelangen
Ärzteabstinenz schreiben.
Haben Sie sich auf den Bau von Fachwerkhäusern spezialisiert?
Dann erregt vielleicht ein Beitrag über die Vor- und Nachteile
von traditionellem Wohnen die Neugier Ihrer Leser. (Natürlich
überwiegen die Vorteile. Schließlich glauben Sie an
Ihr Handwerk. :-))
Wenn Sie das jetzt noch regelmäßig in Form eines Newsletters
tun, können Sie mit Ihren Lesern in einen Dialog treten, sie
unterhalten, Know-how liefern, über Produkte informieren und
sie so vielleicht auch einmal zu Kunden gewinnen und an sich binden.
Frei nach dem Motto: „Mach Fremde zu Freunden und Freunde zu
Kunden.“
Was es alles bei der Erstellung
eines Newsletters zu beachten gibt, verrät Ihnen
diese Checkliste. Gehen Sie die einzelnen Punkte durch und entwickeln
Sie Ihre eigenen Lösungen. Viel Erfolg mit Ihrem Newsletter.
| Fragen Sie sich selbst
und haken Sie ab: |
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Was will ich mit meinem Newsletter erreichen?
Kenne ich Zielgruppe und
Ziele?
--> Newsletter darauf abstimmen, um Lesern einen
Mehrwert bieten zu können. |
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Habe ich die technischen
Voraussetzungen geklärt?
--> Sich für Software und Anmeldeverfahren
entscheiden, evtl. Skript zur Online-Bestellung in Homepage einbauen
und Adressverwaltung organisieren. |
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Wie oft soll mein Newsletter erscheinen? (Erscheinungsweise)
--> Lieber seltener, aber dafür
regelmäßig. Pufferzeiten für die Erstellung
einplanen. |
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Welches Format
soll mein Newsletter haben?
--> Dateiformat (Text, HTML oder PDF), Schrift und
Zeilenlänge (Tipp: fester Zeilenumbruch bei 50 bis 70 Zeichen)
festlegen. |
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Welche Bestandteile
soll mein Newsletter enthalten?
--> Eine einheitliche Ausgabe schafft Vertrauen, d.h.
entsprechende Vorlagen anlegen.
Wichtige Elemente:
a) Unternehmensbezogene Absenderadresse und Interesse weckender Betreff.
b) Newsletterkopf mit Namen des Newsletters, evtl. Ausgabennummer,
Erscheinungsdatum und evtl. Autor.
c) Hauptteil mit evtl. Inhaltsverzeichnis, Artikeln im Volltext oder
als Teaser mit Link und evtl. Werbung.
d) Fuß mit Copyright und Impressum, Feedback- und
Kontaktadresse, Abbestellmöglichkeit und evtl. Link zur
Website bzw. Empfehlungsfunktion. |
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Welche Inhalte
möchte ich in meinem Newsletter bringen?
--> Mögliche Themen sind z.B.: Anleitungen,
Know-how und Tipps, Buch- und Linkvorstellungen, Produkte, Aktionen
oder Kundenmeinungen, Aktuelles, Trends, Branchen- und Firmeninfos. |
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Woher bekomme ich diese Inhalte? (Quellen)
--> Selbst schreiben, Mitarbeiter nutzen oder Externe
beauftragen. Quellen können z.B. sein: Webseiten, Blogs und
Foren, Fachzeitschriften und –bücher, Studien,
Presse-mitteilungen, Firmenmaterial, Kundengespräche, Messen
und Veranstaltungen. |
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Wie erreiche ich es, dass meine Artikel auch
gelesen werden? (Aufmerksamkeit)
--> Mit gutem Teaser (Anreißer) die
Aufmerksamkeit der Leser erhöhen: Mit Überschrift
neugierig machen, in zwei bis drei Sätzen Interesse wecken und
eine Lösung versprechen. |
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Schreibe ich anregend
und einprägsam?
--> Wortschatz steigern, starke, bildhafte Worte
wählen (d.h. Amtsdeutsch meiden ;-)), die Sinne der Leser
ansprechen und seine eigene Persönlichkeit einbringen. |
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Schreibe ich lesefreundlich und verständlich?
--> Kurz und prägnant schreiben, anschauliche
Beispiele wählen, für den Leser schreiben und nicht
für sich selbst. |
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Gehe ich sorgsam mit den Daten meiner Leser
um?
--> Persönliche Angaben wie Name, Anschrift
usw. freiwillig gestalten. Nur die Informationen verlangen, die
wirklich benötigt werden. (D.h. in erster Linie
eMail-Adresse.) Daten keinesfalls an Dritte weitergeben. |
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Wie bewerbe ich meinen Newsletter? (Promotion)
--> Z.B. auf seiner Website deutlich auf
Anmeldeformular hinweisen, in Suchmaschinen und Verzeichnisse
eintragen, mit Anzeigen oder Gastbeiträgen bewerben, Mailings,
Geschäftspapiere, Aktionen und Mundpropaganda als indirekte
Werbeträger nutzen. |
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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Newsletter.
Ihre Heike Thormann
*PS: Gemeint ist
vor allem der eMail-Newsletter. Abgewandelt sind die Punkte aber auch
auf andere Newsletter-Formen übertragbar.
Dieser Artikel wurde zuerst
veröffentlicht im workshopwelt-magazin, Mai 2007. ©
2007 Heike Thormann
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