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24 Tipps für Hochsensible

Die Geister „streiten“ sich: Gibt es nun eine Hochsensibilität als biologische Tatsache und Persönlichkeits-Merkmal? Oder ist alles nur eine willkürliche Zusammenfassung von Mustern? Nun, nur die Zeit kann das beantworten. Doch bis dahin habe ich etwas Literatur gesichtet, sowie mich selbst und andere sogenannte HSP (hochsensible Personen) unter die Lupe genommen. Lesen Sie, wie Sie sich mit Ihrer hohen Sensibilität das Leben ein wenig leichter machen.

Seit etwa zwei Jahren beschäftige ich mich ein wenig mit dem Thema Hochsensibilität, seit ich mich als eine solche sogenannte „HSP“ oder „HSM“ wiedererkannt habe. (Abkürzung für hochsensible Person oder Mensch.) Ich habe einiges an Literatur dazu gelesen, etwa ein Dutzend HSP näher kennengelernt und diverse andere zumindest flüchtig getroffen. So langsam bekomme ich einen Blick für sie / uns. 😉

Doch noch immer ist die besondere Wahrnehmungsform, Feinfühligkeit, eben „Sensibilität“ mancher Menschen in weiten Teilen der Gesellschaft unbekannt oder nicht anerkannt. Dabei scheint sie mir ein wichtiges Persönlichkeits-Merkmal zu sein, das das Leben, den Charakter und das Verhalten etlicher Menschen prägt und erklärt. Mehr noch, überdies sind auch viele Künstler und Kreative von Natur aus hochsensibel.

Für sie wie für alle HSP habe ich ein paar Tipps gesammelt, die das Leben als Hochsensible ein wenig leichter machen sollen. Ich habe dafür sowohl mich selbst, als auch besagte Literatur, Freunde und Bekannte als „Vorlage“ genutzt.

Wie immer bei solchen Typisierungen gilt auch hier: Nicht alle HSP ticken gleich, und sicher kommen sämtliche „HSP-typischen Merkmale“ auch bei Nicht-HSP vor. Doch sie scheinen mir bei vielen hochsensiblen Menschen, die ich kennengelernt habe, nennenswert stärker vertreten zu sein und ein gewisses Muster auszumachen.

Mehr zum Thema lesen Sie in der unten genannten Literatur.

Erkennen Sie sich selbst. 😉

Zum Einstieg: Ein bisschen zur Persönlichkeit

Viele HSP sind eher zurückhaltend, introvertiert, ruhig, still. Der robuste, raumfüllende Typ ist deutlich seltener vertreten und manchmal ist die hohe Sensibilität hier auch als Reaktion auf äußere Erlebnisse erworben, nicht wie bei den anderen angeboren.

Doch selbst HSP, die die Anregung (durch andere) suchen oder, wie ich, gern auf Menschen zugehen und quatschen, brauchen früher oder später Erholung davon.

Tipp 1: Sorgen Sie dafür, dass Sie genug Zeit für sich allein bekommen. Die meisten HSP brauchen Auszeiten und Rückzugsmöglichkeiten, bevor sie sich wieder unter Menschen begeben.

Tipp 2: Meiden Sie gegebenenfalls Menschen, die aufgrund ihrer Art zu anstrengend für Sie sind beziehungsweise „dosieren“ Sie den Umgang mit ihnen. (Zum Beispiel im Beruf.) Das kostet Sie sonst zu viel Energie und ist letzten Endes für beide Parteien kontraproduktiv.

Tipp 3: Meiden Sie gegebenenfalls auch größere Menschenmengen. Oder sorgen Sie zumindest anschließend wieder für Ausgleich und Besinnung auf sich selbst.

Extra-Tipp: Eine HSP, die ich flüchtig kennenlernte, war Universitätsdozentin. Um ihre Vorlesungen vor mehreren hundert Teilnehmern besser zu überstehen, legte sie sich eine „Schutzpersona“ zu. Diese „burschikose und unempfindliche“ Person schützte sie in der Masse. Im 1:1-Gespräch mit Studenten konnte sie sich dann ihr eigenes Wesen erlauben.

Die Außenwelt: Ein Ort der Fülle und der Überflutung

Alle HSP haben eine sensiblere, feinere Wahrnehmung gemeinsam. Sie nehmen mehr Details wahr und fangen auch Unterschwelliges deutlich besser auf. Das ist gut für ihre Kreativität und Intuition. Es lässt sie den Reichtum der Welt stärker erleben. Künstliche Anregungen durch moderne mediale Möglichkeiten brauchen sie nicht.

Im Gegenteil: Zu viele Reize von außen können HSP schnell überfordern.

Tipp 4: Achten Sie auf Ihre diesbezügliche Empfindlichkeit. Watte im Ohr kann zum Beispiel Dolby-Surround-verwöhnte Action-Filme im Kino erträglicher machen. In einigen Großstädten soll es sogar bereits Diskotheken für HSP mit gedämpfter Lautstärke, reduzierten Lichtspielen und so weiter geben.

Tipp 5: Eine Teilnehmerin erzählte mir mal, dass Pferde die Welt bis zu 10x größer wahrnehmen sollen, als sie eigentlich ist. Und viele Pferde sind relativ schreckhaft und nervös. Das ist vielleicht ein ganz netter Vergleich. Denn auch HSP nehmen die Welt oft schon als Kind als „zu groß“ oder „zu bedrohlich“ wahr – und können mit Angst, Anspannung, Rückzug oder gefühlter „Kleinheit“ und Schwäche reagieren. Diese Reaktionen sind eine Form der Wahrnehmung. Sie können sie sich auch wieder abgewöhnen.

Tipp 6: Viele HSP tun sich mit Veränderungen schwer. Und zwar nicht nur, weil jede Veränderung ein Verlust ist (und das Herz berührt) oder die gewohnte Sicherheit und Routine bedroht (was den meisten Menschen nicht sonderlich gefällt). Für HSP bedeutet Veränderung auch eine Vielfalt neuer Reize, die verarbeitet werden wollen. Gehen Sie deshalb nach Möglichkeit Veränderungen schrittweise an. So bleiben Sie im Fluss, ohne sich zu überfordern.

Die Umwelt: Reizarm und geborgen wohnen

HSP können im Prinzip überall wohnen. Mir ist aber aufgefallen, dass viele entweder

  • in einem Dorf oder in einer Kleinstadt leben beziehungsweise leben wollen
  • in einer größeren Stadt mit anderen zusammen oder zumindest auf einem engen, geschlossenen Uni-Campus wohnen; HSP scheinen hier instinktiv die „überbordende“ (und ggf. bedrohlich wirkende) Umwelt zumindest durch Mitbewohner und Co. erträglicher machen zu wollen

Tipp 7: Es war immer mein Traum, dort arbeiten zu können, wo ich leben will, statt dort leben zu müssen, wo ich arbeiten kann. Diesen Traum hat mir meine Arbeit im Internet ermöglicht. Schauen Sie, ob es für Sie ähnliche Wege gibt, Ihren Wohnort zu wählen.

Tipp 8: Achten Sie darauf, ob Sie sich dort, wo Sie leben, latent unwohl fühlen. Das muss dann nicht einfach so sein oder ist eben so, das können Sie ändern. Beispiel: Ich habe mich zehn Jahre an einer Massen-Uni und in einer Stadt mit mehreren hunderttausend Einwohnern herumgeschlagen, obwohl beides Gift für mich war und mich leiden ließ. Das hätte nicht sein müssen, wenn ich meine HSP gekannt und verstanden hätte.

Tipp 9: Viele HSP schätzen ruhige, gemütliche, natürliche, gern auch reizarme Lebensräume und Wohnungen. Gehören Sie dazu? Was können Sie in dieser Hinsicht für sich tun?

Die Ideale: Der innere Antrieb

Viele HSP sind gut im systemischen, vernetzten Denken. Ihr feines Gespür lässt sie Zusammenhänge leichter sehen, Ursache und Wirkung verfolgen und sich in andere und anderes hineinversetzen. Das könnte ein Grund dafür sein, warum sie oft Ideale verfolgen und sich für etwas engagieren. (Selbst wenn sie sonst persönlich eher zur „egozentrischen“ HSP-Variante gehören sollten.) Die Umwelt und ihre Mitmenschen sind eben nicht nur abstrakte Größen, sondern durch Wahrnehmung und Identifizierung ein Teil von ihnen selbst.

Tipp 10: Tut es Ihnen gut, wenn Sie sich für eine Sache oder für Menschen engagieren? Sind Sie eher intrinsisch, das heißt aus der Sache selbst heraus statt über äußere Belohnungen und Co. motiviert? Reichen Ihnen die üblichen gesellschaftlichen und materiellen Ziele nicht aus? Folgen Sie gar einer Berufung? Wie können Sie das dann in Ihr Leben integrieren?

Tipp 11: Ideale und Engagement sind gut. Doch verlieren Sie die Realität nicht aus den Augen. Viele HSP stellen den Sinn über das existenzielle Wohl. (Zum eigenen Schaden.) Sie übersehen, dass nicht jeder ihre Werte teilt. Sie reiben sich an allem auf, was ihrer Sicht von der Welt und dem, was gut und „richtig“ ist, zuwiderläuft. Wenn Sie die Balance zwischen Realität und Idealen finden, können Sie viel für unsere Welt und unser Gemeinwesen tun.

Tipp 12: Vielleicht ist es ihr systemisches, ganzheitliches Denken, das HSP auch oft spirituell-religiös sein lässt. Wer die Welt in all ihren Mustern und Wundern sieht, dem fällt es schwer, nüchtern und rational zu bleiben. Gehören Sie dazu? Und haben Sie eine spirituelle Heimat oder Ausdrucksform beziehungsweise können eine solche für sich finden?

Das Soziale: Die große Stärke – und eine gefährliche Schwäche

Wie ich schon sagte, HSP nehmen mehr wahr. Das gilt nicht nur für äußere Dinge, sondern auch für Menschen und Beziehungen. Sie haben eigentlich alle ein sehr hohes Einfühlungs-Vermögen. Manche können sich gut auf den anderen einstimmen wie etwa beim NLP mit seinem Prinzip des Pacen und Leaden. (Spiegeln und Führen) Andere können gut die Perspektive des anderen einnehmen und ihn so besser verstehen.

Der Nachteil ist, dass HSP dadurch schnell Gefahr laufen, das eigene Ich und die eigenen Interessen aus den Augen zu verlieren. Sie grenzen sich nicht genug ab, übernehmen die Gefühle anderer, leiden mit oder handeln sogar gegen das eigene Wohl. Sie setzen den anderen über die eigenen Bedürfnisse. Sie können nicht nein sagen, opfern sich auf und brennen schließlich irgendwann aus.

Tipp 13: Lernen Sie, sich abzugrenzen. Was sind wirklich *Ihre* Gefühle und *Ihre* Gedanken? Was wollen *Sie* – und was sind die Wünsche, Gefühle und Gedanken des anderen? Wieviel können Sie mit Ihren Ressourcen wie auch Ihren Verpflichtungen gut bewältigen? Was brauchen Sie für sich selbst, was können Sie noch geben und wo müssen Sie sich und anderen Grenzen setzen?

Tipp 14: Viele HSP sind Meister der Anpassung. Auch ich habe mich immer wieder dem Umfeld, in dem ich gerade lebte und arbeitete, angepasst – trotz der Versuche, auf anderen Gebieten meinen eigenen Weg zu gehen. Viel zu selten habe ich hinterfragt, ob ich in diesem Umfeld eigentlich richtig war und ob mir das, was ich dort vorfand, guttat. Fragen Sie sich deshalb immer: Was brauchen Sie wirklich? Und was fehlt Ihnen vielleicht dort, wo Sie sind? Haben Sie dann den Mut, Ihr Leben entsprechend zu gestalten.

Tipp 15: Viele HSP lassen sich gern von anderen Menschen „vereinnahmen“. Sie würden es gern allen recht machen, schließen zu schnell Freundschaften und verschenken ihr Herz, und sie bringen sich bald um damit, Beziehungen wieder zu beenden. Verzetteln Sie sich nicht bei den Menschen in Ihrem Leben, lassen Sie sich und anderen Zeit herauszufinden, ob das Band tragfähig ist, und nehmen Sie den Schmerz auf sich, sich auch wieder zu trennen. Es ist schön, wenn der andere (mit Ihnen) glücklich ist. Aber er sollte das nur sein, wenn Sie das ebenfalls sind, mmh?

Tipp 16: Legen Sie sich ein dickeres Fell zu und tasten Sie nicht jede Regung des anderen auf eine Aussage über Sie selbst und Ihre Beziehung ab. Lassen Sie die Harmoniesucht sein und riskieren Sie Konflikte. Diese können durchaus eine „klärende Wirkung“ haben. Und ja, ich weiß, wie schwer das sein kann. Ich „predige“ das erheblich leichter, als mir so etwas fällt. Wenn Sie allerdings zu wenige Konflikte in Ihrem Leben haben, kann das auch ein Hinweis darauf sein, dass Sie zu oft gegen Ihre Bedürfnisse verstoßen. („Konflikt“ ganz neutral als „Zusammenstoß mit den Interessen anderer“ gemeint.)

Das Materielle: Das Ungeliebte und oft Übersehene

Gut, viele HSP sind also Überzeugungstäter und Idealisten, haben eine (manchmal zu) feine Wahrnehmung, können gut mit Menschen, handeln allerdings auch schnell gegen die eigenen Bedürfnisse. Dieser „Trend“ setzt sich im Beruflichen und Materiellen fort.

Viele HSP wollen gern etwas Sinnvolles tun, am besten sogar einer Berufung folgen. Sie reiben sich an Egokultur und Leistungsgesellschaft auf, können mit der klassischen Karriere oft nicht viel anfangen, arbeiten überproportional häufig in schlecht bezahlten und / oder fordernden sozialen oder angrenzenden Berufen und haben mitunter ein „gestörtes Verhältnis“ zum Geld.

Tipp 17: Versuchen Sie nach Möglichkeit, ein passendes Arbeitsumfeld zu finden. Die Arbeitsbedingungen sind zwar generell für viele Menschen wichtig, aber für HSP können sie zum (krankmachenden) Kill-Faktor werden. Kein Wunder, dass überproportional viele HSP sich selbstständig machen oder machen wollen. Hier haben sie erheblich mehr Gestaltungsspielraum und Einfluss auf ihren Arbeitsalltag.

Tipp 18: Sehen Sie die „geldwerten Leistungen“. Macht Ihnen Ihr Beruf Freude, wird aber leider schlecht bezahlt? Dann zwingen Sie sich nicht, materiellen Erfolg haben *zu müssen*. Halten Sie sich lieber all die Dinge vor Auge, von denen Sie trotz der mageren Entlohnung profitieren.

Tipp 19: Achten Sie auf eine „gesunde Einstellung zum Geld“. Armut ist kein Wert an sich und ohne materielle Grundlage macht die schönste berufliche Leidenschaft früher oder später keinen Spaß mehr. Wenn Sie von Ihrer Berufung gut leben können, sehr schön. Wenn nicht, grenzen Sie wieder ab: Welche Einnahmequellen könnten Ihnen sonst noch Spaß machen, auch wenn Ihr Herz nicht voll für sie schlagen sollte?

Tipp 20: Wachsen Sie. Sehen Sie Wege, mehr aus Ihrem Beruf, Ihrer Berufung oder Ihrem Geschäft herauszuholen? Können Sie sich vielleicht sogar eine Chef-Rolle vorstellen?

(Das ist für viele HSP ein Graus, ich weiß. Und mancher HSP-Ratgeber warnt davor. Denn dann müssten Sie nein sagen können, Kritik üben, für Fehler zur Verantwortung ziehen, schon wieder Konflikte riskieren, andere womöglich verletzen und anderes mehr. Doch Ihre HSP wird Ihnen auch darin beistehen, passende Leute für Sie zu finden. Und Ihr Händchen für Menschen kann helfen, die Klippen leichter zu umschiffen. Vielleicht ist das was für Sie.)

Der Körper: Opfer und Sensor zugleich

Wie gesagt: Viele HSP sind „Kopf- oder Herz-Menschen“. (Oder beides.) Sie haben die Ideale, Theorien und „Fiktionen“ im Kopf und legen dem Herzen zu selten Zügel an. Das führt dazu, dass sie sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse aus den Augen verlieren sowie die Dinge, die ihnen nicht guttun, zu wenig wahrnehmen.

Ihr Bauchgefühl, ihr Instinkt oder kurz „ihr Körper“ können dann ein Korrektiv sein. Zumal besagter Körper sonst sowieso unter der Übereifrigkeit von Kopf und Herz zu leiden haben und mit Stresserkrankungen, psychosomatischen und / oder chronischen Krankheiten reagieren kann.

Tipp 21: Hören Sie auf Ihren Bauch. (Wobei ich mit Bauch Ihre körpereigenen Instinkte meine, nicht blinde Angst, inneren Schweinehund und andere Störenfriede mehr. ;-)) Der Kopf kann zu sehr in theoretische Überlegungen abdriften, das Herz zu sehr beim anderen sein. Es ist Ihr Instinkt, der Ihnen sagt, wer und was wirklich gut für Sie ist.

Tipp 22: Viele HSP verlieren ihre Instinkte aus den Augen, weil sie nie auf ihren Körper zu achten gelernt haben. Sorgen Sie gut für sich und Ihr leibliches Wohl. Beispiel: Ich habe mir jahrelang regelmäßig am Schlüssel eines ungünstig stehenden Schrankes ziemlich große blaue Flecken geholt. Wissen Sie, wie lange es gedauert hat, bis ich auf die Idee kam, den Schlüssel abzuziehen und oben auf den Schrank zu legen? Zu lang.

Tipp 23: Viele HSP reagieren empfindsamer auf Medikamente. Das ist keine Einbildung, sondern kann bis auf die biochemische Ebene heruntergehen und sich in den Blutwerten widerspiegeln. Nur wenige Ärzte sind sich bis jetzt dessen bewusst, ich hatte deshalb so manchen „Strauß“ zu fechten. Achten Sie bei Ihren Arztbesuchen auf solche Zusammenhänge. Besonders gut sprechen HSP auf Homöopathie und Arzneien auf Naturheilbasis an.

Tipp 24: Ihr Körper zeigt Ihnen glasklar an, ob Sie stimmig als HSP leben oder nicht. Trainieren Sie Ihre Körperwahrnehmung, halten Sie (negative) Stressquellen gering und nehmen Sie die bei HSP häufigen psychosomatischen Warn-Anzeichen ernst. Dann haben Sie einen wertvollen Gefährten gewonnen.

Zum Schluss: Ein kleiner Trost

Haben Sie nach all dem Gesagten die Nase voll von einer möglichen Hochsensibilität? 😉 Dann lassen Sie sich trösten. Ihre HSP muss keine Landplage bleiben, Sie müssen nur lernen, mit ihr umzugehen. Ja, manchmal hilft nur Watte im Ohr. Und Sie werden wohl nie verstehen, wie andere sich Tag und Nacht medial berieseln lassen können. Doch dafür erschließen sich Ihnen gleich zwei Welten in ihrem ganzen Reichtum: Die äußere mit ihren Mustern, Verflechtungen und Bindungen. Und die innere in Ihnen selbst. Genießen Sie sie.

Kurstipp:

Viele HSP haben ein notorisch schlechtes Bild von sich. Möbeln Sie Ihre Wahrnehmung von sich selbst ein wenig auf mit meinem Selbstlernkurs „Erkenne dich selbst. Stärken sehen und Selbstbild verbessern.“

Ich hatte es oben schon erwähnt: Viele HSP wissen nicht, was eigentlich gut für sie ist und was sie wirklich wollen. Erfahren Sie mehr über sich in meinem Selbstlernkurs „Schreiben Sie die Geschichte Ihres Lebens. Finden Sie mit autobiografischem und kreativem Schreiben heraus, wer Sie sind und was Sie wollen.“

Literatur:

Elaine N. Aron, Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen, München 2013 (9. Auflage von 2005, engl. Original 1996)

Georg Parlow, Zart besaitet. Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen. Wien 2003 (2. überarbeitete Auflage) (Partner-Link zu amazon. Kleine Umsatzbeteiligung für mich.)

Rolf Sellin, Wenn die Haut zu dünn ist. Hochsensibilität – vom Manko zum Plus. München 2011 (2. Auflage)

© 2013 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 17.08.13

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