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10 Tipps, wie Sie Ideen finden

Neue Ideen liegen manchmal wirklich auf der Straße. Doch nicht jedem fällt es leicht, diese zu finden. Geht es Ihnen auch so? Dann habe ich hier 10 Tipps, wie Sie leichter Ideen finden.

1. Stellen Sie Fragen

Wie hat es einem die „Sesamstraße“ immer so schön eingebleut? Wer nicht fragt, bleibt dumm. Genauso gut könnte man auch sagen: Wer nicht fragt, findet keine neuen Ideen. Nur wenn Sie ein Problem fragend auseinandernehmen, werden Sie der Lösung näherkommen. Und je nachdem, wie Sie fragen, wird Ihr Denken immer neue Wege einschlagen und entsprechende Antworten bringen.

2. Hinterfragen Sie

Eine meiner Lieblingsfragen ist die nach dem „warum“. Sie lädt so schön zum Hinterfragen und Weiterdenken ein. Vor allem, wenn alles klar zu sein scheint, sollten Sie nach ihr greifen. Warum ist eine Banane krumm? Warum muss ein Tisch stehen? Kann er nicht auch liegen – und wir, liegestuhlmäßig, gleich mit ihm?

Nehmen Sie nichts als gegeben hin. Hinter der Biegung „warum“ können neue Ideen warten.

3. Nehmen Sie die Sache auseinander

Ihr Problem zu kennen ist bereits die halbe Miete. Ja, vielleicht ist an der schlechten Stimmung im Betrieb die Nullrunde schuld. Vielleicht sind es aber auch Eifersüchteleien unter den Mitarbeitern, unfähige Vorgesetzte oder ungerechte Beurteilungssysteme.

Wenn Sie wissen, wo Sie den Hebel ansetzen müssen, können Sie bessere, passgenauere Ideen finden.

4. Probieren Sie was aus

Wenn Sie schon dabei sind: Probieren Sie doch einfach mal was aus. Experimentieren Sie. Wenn es nicht zu aufwändig ist, dann machen Sie sich den Spaß und verlagern zum Beispiel Ihre Büroarbeiten in eine halb liegende Position.

Wenn Sie dabei einschlafen, können Sie die Sache vergessen. Aber wenn Sie entspannter arbeiten, lohnt es vielleicht doch, diese Idee durch Nachjustieren und Verbessern weiterzuverfolgen.

5. Sammeln Sie Wissen

Ideen fallen nicht vom Himmel. Oft genug entstehen sie, indem Sie mehrere Dinge kombinieren. Vielleicht holen Sie sich Know-how für Ihr Projekt A von Projekt B. Vielleicht übertragen Sie eine frühere Lösung auf Ihr aktuelles Problem. Vielleicht fällt Ihnen zu Ihrer PR-Kampagne eine Besonderheit aus der Buchhaltung ein.

Was es auch sei: Sammeln Sie Wissen. Je mehr Kenntnisse und Erfahrungen Sie gewonnen haben, desto größer ist der Reichtum, aus dem Sie für Ihre Ideen schöpfen können.

6. Lassen Sie sich anregen

Solche Kombinationen können Sie auch gezielt herstellen. Lassen Sie sich beispielsweise von den Taten anderer inspirieren. Der Kindergarten Ihrer Tochter bietet neuerdings „Öko-Essen“ an? Vielleicht ist das ein Ansporn für Ihr Fahrrad-Geschäft, alte Fahrräder medienwirksam einzusammeln und nachhaltig zu verschrotten.

Halten Sie die Augen nach solchen Vorbildern offen. Ziehen Sie Vergleiche. Übertragen Sie sie auf Ihre eigene Situation.

7. Reden Sie darüber

Pfiffige Marketing-Agenturen oder Ideen-Schmieden machen das schon länger: Sie lassen Kinder oder Teenies auf ein Problem los und hören sich an, was diese dazu zu sagen haben. Das machen sie weniger, weil mit einem Sprichwort der Kindermund die Wahrheit kundtut. Aber Außenstehende und Fachfremde stecken nicht so tief in einem Problem drin wie wir. Sie können den Finger auf Dinge legen, die uns entgehen, oder uns durch unverbildete Fragen zu neuen Ideen verhelfen.

Reden Sie deshalb mit anderen und bitten Sie sie um deren Meinung. Egal, ob Teenager oder nicht. Auch gemeinsame Brainstormings führen zu schönen Ideen.

8. Lassen Sie locker

Archimedes soll in der Wanne gesessen haben, als ihm der Geistesblitz kam und er „heureka, ich hab’s gefunden“ schrie. Andere finden ihre Ideen unter der Dusche oder im Park. Wieder andere brauchen einen Ortswechsel. Allen gemeinsam ist, dass Ideen selten auf Knopfdruck kommen, und erst recht nicht, wenn wir uns an etwas festbeißen.

Da bleibt nur eines: Wenn Sie nicht weiterkommen, lassen Sie los. Haben Sie gute Vorarbeit geleistet, Ihr Problem auseinandergenommen und Wissen gesammelt, wird Ihr Unterbewusstsein eine Lösung finden. Und sei es im (Halb-) Schlaf.

9. Nutzen Sie Kreativitätstechniken

Unser Denken kann manchmal ausgesprochen träge sein. Es will, dass alles so bleibt wie es ist und weiter seinen gewohnten Gang geht. Haben wir einmal gelernt, dass wir ein Problem auf eine bestimmte Weise lösen können, bleiben wir gern dabei. Neue, ganz anders geartete Ideen haben da einen schweren Stand.

Greifen Sie in dem Fall zu Kreativitätstechniken. Mit diesen Werkzeugen und Methoden können Sie Ihr Denken gezielt in neue Bahnen lenken.

10. Die Ideen liegen auf der Straße

Im Ernst, das tun sie wirklich. Wer Augen hat, sie zu sehen, wird sie überall finden. Eine beiläufige Bemerkung, ein interessantes Thema, ein Symbol oder Ereignis – vieles kann die kleinen Rädchen in Ihrem Gehirn in Gang setzen und unbemerkt zu neuen Ideen führen.

Ideen sind manchmal wirklich Einstellungsfrage. Halten Sie permanent nach ihnen Ausschau. Und halten Sie sie natürlich auch irgendwo (schriftlich) fest. Es wäre doch schade, sie verfrüht wieder zu verlieren.

Ich wünsche Ihnen eine gute Jagd und viele schöne Ideen.

PS: Noch mehr Ideen finden Sie mit meinem Artikel „8 Tipps, wie Sie neue Geschäftsideen finden“ und meinem Selbstlernkurs „Ideen für Kunden und Konzepte finden“.

© 2009 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 10.04.09

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