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2005 - 2008
Heike Thormann Alle Rechte vorbehalten. Abdruck & Verwendung nur mit schriftl. Genehmigung. |
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von Heike Thormann Visualisierungen sind bei Kreativtechniken das A und O. Egal, mit welcher Technik Sie arbeiten, halten Sie Ihre Ergebnisse irgendwie fest. Sonst gilt auch hier: Aus den Augen, aus dem Sinn. Ein Weg, Kreativtechnik und Visualisierung zu verbinden, ist die kreative Schreibmeditation. Sehr viele Menschen gewinnen allein durch das Schreiben Zugang zu ihrer Kreativität. Dafür muss man kein Schriftsteller sein. Ein Thema, ein Blatt Papier und ein Stift – mehr braucht es nicht.
Machen Sie sich in diesem Sinne die Erkenntnisse aller Tagebuchschreiber zunutze. Die kreative Schreibmeditation können Sie sowohl allein als auch in einer kleinen Gruppe von etwa 4-5 Personen anwenden. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift – oder als Gruppe auch ein Stück Packpapier oder Tapetenbahn – oder eine Flipchart – oder oder. Na, Sie wissen schon. Das Material ist ziemlich egal, wichtig ist das Prinzip. In die Mitte schreiben Sie Ihr Thema, das Sie bearbeiten, Ihr Problem, das Sie lösen möchten. Wenn Sie jetzt eine Gruppe sind, schreibt jeder spontan einen Satz dazu und reicht entweder das Blatt Papier weiter oder geht vom Tisch / der Flipchart weg und lässt den Nächsten ran. Der kann entweder zum Geschriebenen Stellung nehmen oder weitere Aspekte bzw. Fragen hinzufügen. Das Ganze geht so lange, bis entweder eine bestimmte Anzahl von Antworten zusammengekommen ist, eine vorher festgesetzte Frist abgelaufen ist oder den Leuten nichts mehr einfallen will. :-) Wichtig ist: Während des Schreibens wird nicht geredet (daher auch „Meditation“). Dadurch verhindert man ein vorzeitiges Abwürgen von Ideen und gibt auch eher schüchternen Menschen die Gelegenheit, sich zu beteiligen. Erst wenn alle mit Schreiben fertig sind, können Fragen gestellt, die Antworten gesammelt, geordnet und bewertet werden. Und wenn Sie jetzt allein sind? Dann machen Sie es wie ein Tagebuchschreiber. Nehmen Sie Ihr Blatt Papier mit Ihrem Thema in der Mitte und schreiben Sie einfach drauf los. Alles, was Ihnen dazu einfällt. Ohne zu ordnen und ohne zu bewerten. Assoziieren Sie, bilden Sie Analogien, versuchen Sie es mit dem Gegenteil. © 2005 Heike Thormann, Erstveröffentlichung
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