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Mit Mentaltraining Motivation fördern

Egal, ob Sie gar nicht anfangen wollen oder mittendrin einen Hänger haben: Phasen von demotiviertem Trübsalblasen haben wir alle. Mentaltraining kann dann helfen, Ihrer Motivation neuen Schwung zu geben. Versuchen Sie es mal mit den folgenden fünf Schritten.

Schritt 1: Vorsicht vor negativen Selbstgesprächen

Wir reden den ganzen Tag mit uns. Und meistens nicht besonders positiv. Manchmal ist vielleicht der innere Kritiker am Werk. Manchmal sind wir vielleicht einfach nur faul. Aber woher der Antrieb auch kommen mag: Innere Sätze wie „das krieg ich eh’ nicht hin“, „das wird sowieso nichts“ oder „dazu habe ich echt keine Lust“ sind nicht gerade dazu geeignet, Ihre Motivation zu fördern.

Versuchen Sie, sich solche negativen Selbstverbalisierungen abzugewöhnen. Drücken Sie zum Beispiel laut auf ein Quietsche-Entchen oder werfen Sie fünf Euro in die Kaffeekasse, wenn Sie sich wieder bei einer ertappen.

Schritt 2: Greifen Sie lieber zu positiven Gefühlen

Werden Sie lieber positiv. Denn es sind die positiven Affekte (gute Gefühle), die uns oft erst am Ball bleiben lassen. Wenn wir einer Sache keine guten Gefühle entgegenbringen, können wir sie bleiben lassen. Dann wird unser unbewusstes Entscheidungssystem („hör mal, ich kann das doch sowieso nicht“) nur dort mauern, wo wir bewusst eine Entscheidung („ich will jetzt abnehmen“) umsetzen wollen.

Schritt 3: Machen Sie sich dazu Ihre Erfolge bewusst

Wie kommen Sie zu guten Gefühlen, um den inneren Saboteur zu überzeugen? Ganz einfach: Rufen Sie sich zum Beispiel sämtliche positiven Erfahrungen ins Bewusstsein, die Ihnen zu Ihrem Vorhaben nur einfallen. Jeder kleine Erfolg („Diätbuch gekauft“) wird Sie ein Stück mehr an sich glauben lassen und Ihnen Mut machen, weiterzugehen.

Schritt 4: Halten Sie alles in Bildern fest

Besonders stark werden Ihre guten Gefühle, wenn Sie sich Ihre Erfolge so bildhaft wie möglich vorstellen. Unser Gehirn arbeitet mit Bildern, und Bilder haben deshalb auch die größte Wirkung darauf.

Oder kleben Sie gleich kleine Erinnerungen („in KW 5 keine Chips gekauft“) oder Fotos auf Zettel, Kühlschranktüren und so weiter, und behalten Sie diese sichtbar vor Augen.

Schritt 5: Denken und planen Sie

Und als Letztes: Auch Ihre Vorhaben gründlich zu durchdenken und zu planen, kann motivierend wirken. Ihr Plan funktioniert sozusagen wie eine Motivation von außen. Ein Gerüst, das Ihnen Halt bietet und an dem Sie sich entlanghangeln können. Wenn also die nächste Diät ruft, vergessen Sie Ihren Plan nicht, wie Sie sie angehen wollen.

© 2009 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 14. Januar 2009

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