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Selbsttest: Was für ein Schreibtyp sind Sie?

Der Schreibblockaden-Selbsttest: Ein nicht ganz ernst gemeinter Selbsttest für alle, die an einem durchaus ernsten Problem leiden.

Testen Sie mal: Sind Sie anfällig für Schreibblockaden?

1. Selbstmanagement

Fangen wir gleich unangenehm an: Wie halten Sie es eigentlich mit Ihrem Selbstmanagement? Und ganz ehrlich bitte. :-)

1. Ich bin total durchorganisiert, ein bekannter Zeitmanagement-Experte und meinen eigenen Zeitplänen um Längen voraus.

2. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich meinem Zeitplan schon wieder hinterherhinke.

3. Ich mache generell alles auf den letzten Drücker. Dabei komme ich erst so richtig auf Touren.

2. Arbeitsplatz

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus? Was sehen Sie von Ihrem Arbeitsplatz aus? Wo arbeiten Sie eigentlich?

1. Mein Arbeitsplatz sieht aus wie geleckt. Ich weiß, wo alles geht und steht. Ich habe alles unter Kontrolle.

2. Ich bin ein Freund des kreativen Chaos, und brauche Lebendigkeit und Abwechslung, um zu Inspiration und Ideen zu finden.

3. Ich arbeite nicht. Wer hat gesagt, dass ich arbeite?

3. Anerkennung

Anerkennung hätten wir alle gern. Viele von uns müssen trotzdem darum kämpfen. Überlegen Sie mal, wo und wie Sie Unterstützung bekommen.

1. Die Menschen in meinem Leben stehen mir hilfreich zur Seite. Ich fühle mich sicher und geborgen.

2. Das gegenseitige Vertrauen und die Offenheit zwischen mir und meinen Mitmenschen könnte besser sein.

3. Ich bin der klassische Einzelkämpfer. Ich beiße mich schon durch. Irgendwie.

4. Informationen

… sind die Basis allen Schreibens. Ohne dem ist nicht. Nur, wie halten Sie es mit den Informationen?

1. Ich bin ein notorischer Datensammler. Mir entgeht nichts auf der Jagd auch nach dem letzten Bit.

2. Ich habe das Gefühl, in der Informationsflut zu ertrinken und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Der „information overkill“ ist bei mir längst angekommen.

3. Informationen brauche ich nicht. Alles, worauf es ankommt, habe ich im Kopf.

5. Stress

Stress ist heutzutage eine Landplage. (Fast) jeder hat ihn. Keiner will ihn. Und was ist mit Ihnen? Sind Sie im Stress, beim Schreiben?

1. Stress ist für mich ein Fremdwort. Ich bin ausgeglichen, ruhig und gelassen.

2. Ich fühle mich oft überfordert, mache Fehler, kann mich nicht mehr konzentrieren, bin nervös und gereizt.

3. Ich verbeiße mich in meine Arbeit und lasse nicht locker, bis ich es hinter mir habe. Da bin ich wie ein Terrier, Ehrensache!

6. Ängste

… gehören für die meisten von uns zum Leben dazu. Haarig wird es allerdings, wenn sie uns so sehr blockieren, dass gar nichts mehr geht. Und wie steht es mit Ihnen? Wovor haben Sie Angst beim Schreiben?

1. Ich akzeptiere meine Ängste und räume ihnen genügend Raum ein. Ich weiß aber auch, dass viele von ihnen hausgemacht sind. Mit den richtigen Ansätzen habe ich das schnell wieder im Griff.

2. Ich habe Angst davor, dass ich nicht weiß, was ich schreiben soll. Ich habe Angst davor, etwas Falsches oder Dummes zu schreiben. Ich habe Angst davor, dass ich mich nicht ausdrücken kann und dass das, was ich schreibe, nicht gut genug ist.

3. Ich habe keine Angst beim Schreiben. Warum sollte ich? Schreiben kann doch jeder, oder?

7. Techniken

Die nötigen Techniken zu beherrschen, ist das A und O beim Schreiben. Wer hier über Methoden und Know-how verfügt, kann sich viel Zeit und Nerven sparen. Überlegen Sie einmal, wie solide Ihr Handwerkskoffer bestückt ist.

1. Schreiben habe ich von der Pike auf gelernt. Rechtschreibung, Grammatik, Wortschatz und Methodik – alles paletti.

2. Ich würde gern noch weitere Techniken kennen lernen. Techniken, die mir helfen, meinen Horizont zu erweitern, Blockaden zu durchbrechen, meine Gedanken zu ordnen und vom Kopf aufs Papier zu bringen.

3. Techniken brauche ich nicht. Ich bin ein spontaner Mensch und schreibe immer, was mir so in den Sinn kommt.

Die Auswertung

  • Haben Sie fünfmal oder öfter den Buchstaben A angekreuzt? Dann sind Sie entweder zu beneiden, weil Sie Ihr (Schreib-) Leben ganz offensichtlich im Griff haben oder Sie stehen kurz davor, sich zu einem Überperfektionisten zu entwickeln. Der Grat ist schmal und wo Sie stehen, dürften wohl nur Sie selbst wissen.
  • Haben Sie fünfmal oder öfter den Buchstaben B angekreuzt? Dann sind Sie entweder ein Normalsterblicher oder auch ein Suchender. Einer, der seine Schwächen kennt und noch an ihnen arbeiten will.
  • Haben Sie fünfmal oder öfter den Buchstaben C angekreuzt? Dann bewundere ich Ihren Mut, der sie trotzdem weitermachen lässt. 😉
  • Haben Sie eine wilde Mischung von allem angekreuzt? Dann dürften Sie so ziemlich im Durchschnitt liegen, vielleicht aber doch noch den einen oder anderen Handlungsbedarf sehen.

PS: Alle, die diesem „Handlungsbedarf“ jetzt nachgehen wollen, können das in meinem Kurs Kreativ Schreiben lernen tun. Spielerisch ins Schreiben kommen, so geht’s.

© 2006 Heike Thormann

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