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2005 - 2008
Heike Thormann Alle Rechte vorbehalten. Abdruck & Verwendung nur mit schriftl. Genehmigung. |
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von Heike Thormann Feedback wird zwar gern erteilt, aber nicht immer gern gesehen. Feedback kann uns erheblich unter Stress setzen und Widerstände auslösen. Deshalb ist in einer Feedback-Situation die Einhaltung gewisser Regeln unerlässlich. Schließlich, wie sagt man so schön: Der Ton macht die Musik. Feedback Feedback bedeutet Rückmeldung und ist eine bestimmte Form der Kommunikation. Durch sein Feedback teilt uns jemand seine Sicht der Dinge mit. Wir werden in die Lage versetzt, uns selbst von außen, mit den Augen eines anderen zu sehen. Damit ist Feedback eine Grundvoraussetzung, wenn wir
Deshalb ist in einer Feedback-Situation die Einhaltung gewisser Regeln unerlässlich. Schließlich, wie sagt man so schön: Der Ton macht die Musik. :-) Feedback geben Das A und O beim Feedback geben ist: Tun Sie es möglichst ohne zu verletzen. Einfacher gesagt als getan, deshalb kommen hier einige Tipps. Geben Sie Feedback so früh wie möglich. Lassen Sie nicht zu, dass sich Ärger und Groll festfressen.
Überlegen Sie genau, was Sie eigentlich mit Ihrem Feedback erreichen wollen. Versuchen Sie, die Reaktion des anderen vorherzusehen. Lassen Sie die Finger von allem, was auf diesem Wege nicht zu ändern ist. Sorgen Sie für die nötigen Rahmenbedingungen: Zeit, Ruhe und Atmosphäre. Denken Sie daran, dass es schwer ist, Kritik einzustecken. Nennen Sie deshalb immer auch (und zwar am besten zuerst) positive Punkte, nicht nur negative.
Hüten Sie sich auch vor Verallgemeinerungen à la “immer”. Beschreiben Sie lieber genau, was Sie jetzt gerade wahrnehmen und fühlen. Also kein „du“ oder „man“, sondern ein „ich“. „Ich fühle mich mies, wenn ...“ Damit machen Sie dem anderen klar, dass in erster Linie *Sie* ein Problem mit etwas haben. Ihre Aussage ist subjektiv und kein Generalangriff. Achten Sie auch auf Ihre Wortwahl und formulieren Sie so genau wie möglich, um Missverständnissen vorzubeugen. Seien Sie offen und ehrlich, aber höflich. Vergessen Sie Ihre gute Kinderstube nicht, dann dürfte eigentlich nichts schiefgehen. Feedback nehmen Wenn Sie Feedback bekommen, sind Sie erst einmal in einer passiven Rolle und es kommt schnell ein Gefühl von Ausgeliefertsein hoch. Machen Sie sich aber klar, dass
Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Argumentieren, rechtfertigen und verteidigen Sie sich nicht. (Erklärungen und Kommentare sind natürlich was anderes ...) Entscheiden Sie, was für Sie wichtig ist, was Sie für sich aus diesem Feedback herausholen und umsetzen wollen. Fazit Feedbacks sind heikel und Stress pur. Feedbackgeber tragen eine hohe Verantwortung und es kann gehörig ins Auge gehen. Aber Feedbacks sind auch eine Chance. Seine Fehler zu verbessern. Seine Talente zu erkennen. An sich selbst zu arbeiten. Von daher sind Feedbacks auch immer ein Geschenk. Kein einfaches, nein. Aber das sind die wirklich wichtigen Dinge im Leben selten. Und je besser wir lernen, Feedbacks zu geben, desto leichter werden sie auch (an-) genommen. :-) Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht im workshopwelt-magazin, August 2006. © 2006 Heike Thormann Artikeltipp Diesen Spickzettel gibt es auch als PDF-Dokument zum Downloaden. Mehr zum Thema Kommunikation gibt's auch in meinem Spickzettel Kommunikation. Alle Artikel finden Sie bequem zum Nachschlagen in der Seitenübersicht. Und immer auf dem Laufenden bleiben Sie mit meinem Newsletter. Er informiert Sie regelmäßig über die neuesten Tipps, Downloads und Übungen. Kostenlos und unverbindlich.
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