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2005 - 2008
Heike Thormann Alle Rechte vorbehalten. Abdruck & Verwendung nur mit schriftl. Genehmigung. |
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von Heike Thormann „Ihre Kreativität ist verkümmert. Also völlig normal.“ soll die bekannte Trainerin und Autorin Vera F. Birkenbihl einmal gesagt haben. Wenn das bei Ihnen auch manchmal der Fall ist, können Kreativitätstechniken weiterhelfen. Denn mit Kreativtechniken können Sie Ihr Denken gezielt in neue Bahnen lenken und Ihre Kreativität freisetzen. Warum Kreativitätstechniken? Unsere Kreativität ist oft eingerostet und ungeübt. Denn unser herkömmliches Denken zieht den vertrauten, geradlinigen, rationalen Weg vor. Damit tun wir uns aber schwer, etwas in Frage zu stellen und ganz anders zu machen. Uns vom Alten zu lösen und Neues zu finden. Kreativitätstechniken können dann eine Antwort sein. Denn mit diesen Werkzeugen und Methoden können wir unser Denken gezielt in neue Bahnen lenken. Damit sind sie zwar noch nicht identisch mit Kreativität. Aber sie können helfen, diese freizusetzen. Klassifikation von Kreativitätstechniken Die bekannten Kreativtechniken gehen mittlerweile in die Hunderte. Und schon viele haben versucht, sie zu ordnen und zu strukturieren. Möglichkeiten wären etwa:
Eigenschaften von Kreativitätstechniken Möglichst viel finden ... Schiere Menge: Ziel ist es, möglichst viele neue Gedanken und Ideen zu produzieren. Je mehr Ideen, desto wahrscheinlicher ist es auch, eine brauchbare zu finden. Zusammen mit anderen: In der Gruppe mehr und vor allem auch inhaltlich abwechslungsreichere Ideen finden. Zum Beispiel:
Möglichst fremd sehen ... Neues Umfeld: Ein Problem aus seiner Umgebung lösen und in ein neues Umfeld setzen. Dadurch Denkblockaden („Brett vorm Kopf“) und Routinen lösen. Verfremdung: Eine andere Perspektive einnehmen, sich oder das Problem von außen / in einem anderen Licht sehen und dadurch neue Sichtweisen gewinnen. Zum Beispiel:
Zu Hilfe holen ... Unterbewusst: Den reichen Schatz an Erfahrungen des Unterbewusstseins aktivieren, Symbole interpretieren. Zum Beispiel:
Ein Problem verändern ... Abstrahiert: Ein Problem aufweiten, nach Hintergründen, Strukturen usw. suchen. Variiert: Ein Problem in den Griff zu kriegen versuchen, indem man seine Einzelteile für sich betrachtet bzw. verändert. Zum Beispiel:
Blickwinkel trennen ... Perspektivwechsel: Problem unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. (Zum Beispiel erst Vorteile / Möglichkeiten, dann Nachteile / Hindernisse usw.) Damit Chaos im Kopf und innerem Kritiker vorbeugen.
Am besten, Sie lassen sich inspirieren und finden Ihre eigenen Kritierien. Viel Spaß dabei. :-) © 2008 Heike Thormann. Erstveröffentlichung 06.04.2008.
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