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Ratschläge können auch Schläge sein. Deshalb kommen viele mit dem erhobenen Zeigefinger nicht so gut klar. Ajahn Brahm umgeht dieses Problem, indem er seine Gedanken und Weisheiten über das Glück in die Form kleiner Geschichten packt. Unbedingt lesen und glücklicher werden. 😉

Hier ist ein wunderbares Buch, das ich Ihnen empfehlen kann, wenn Sie zum Beispiel Trauer oder Verlust zu verarbeiten haben. Wenn Sie von Ängsten und Sorgen geplagt werden. Wenn Sie Ärger oder Wut loswerden wollen. Wenn Sie besser mit sich umgehen wollen. Wenn Sie Prioritäten in Ihrem Leben setzen wollen. Oder, wie der Titel schon sagt, wenn Sie einfach glücklicher sein wollen.

Der Autor von „Die Kuh, die weinte. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück.“ war englischer Physiker, bevor er vor über 30 Jahren buddhistischer Mönch wurde. Heute leitet er ein entsprechendes Kloster in Australien.

In seinem Buch erzählt er von eigenen Erfahrungen. Er berichtet über Dinge, die er von seinen buddhistischen Lehrern gelernt hat. Und er schreibt Geschichten auf, die in alten buddhistischen Traditionen wurzeln.

Darin geht es unter anderem:

  • Um Perfektionismus und Schuldgefühle
  • Um Liebe zu anderen und zu sich selbst
  • Um Ängste, Blockaden und Glaubenssätze
  • Um Wut, Rache, Verzeihung und Vergebung
  • Wie man Prüfungen und schlechte Zeiten übersteht
  • Wie man Entscheidungen trifft und Verantwortung übernimmt
  • Wie man Probleme löst und was Weisheit ist
  • Wie man Prioritäten setzt und lernt, was wirklich wichtig ist
  • Wie man Schmerzen überwindet und Frieden findet
  • Und vieles andere mehr.

Immer in eine kleine Geschichte verpackt, die einen selbst seine Schlüsse ziehen lässt, ohne mit dem belehrenden Zeigefinger zu kommen. Wo ein Leser sonst vielleicht bocken würde („erzähl mir nicht, was ich zu tun und zu lassen habe“), kann so leichter angenommen werden.

Ajahn Brahm schreibt warmherzig, mit viel Einfühlungsvermögen in und Verständnis für „menschliche Narreteien“. Er steht nie über den Dingen, und lässt auch schonungslos über eigene Fehler und Schwächen „die Hose runter“. Gerade die Tatsache, dass man seinen Lernprozess nachvollziehen kann, macht ihn für mich zu einem so wertvollen Lehrer.

Man muss mit den Aussagen seiner Geschichten nicht immer übereinstimmen. (Obwohl das bei mir oft der Fall ist.) Denn genau darum geht es ja: Im Vergleich dazu seine eigenen Werte zu erkennen und auszubilden.

Das Ganze herzerfrischend leicht, locker, witzig und modern erzählt.

Fazit: Prädikat „besonders wertvoll“. Unbedingt lesen.

© 2010 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 07.09.2010

Ajahn Brahm, Die Kuh, die weinte. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück. München 2010 (7. Auflage von 2006, austral. Orig. von 2004), 239 Seiten

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