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Die Bewerbungsprofis Hesse und Schrader haben sich diesmal das Thema Kreativität in Einstellungstests vorgeknöpft. Herausgekommen ist eine reiche Sammlung kreativer Übungsmöglichkeiten, die sicher nicht nur für Bewerber interessant ist.Wenn Sie etwas für Ihr kreatives Denken tun wollen, sind Sie hier richtig.

Kreativität kann man nicht wirklich testen. Das sage ich jetzt mal ganz wagemutig, obwohl ich einen eigenen kleinen Kreativitätstest als Selbstlernkurs entwickelt habe. *schmunzel*

Man kann allenfalls versuchen, Rückschlüsse zu ziehen: Aus Denk- oder Verhaltensmustern, Arbeitsergebnissen oder der Reaktion auf bestimmte „Testfragen“.

Auf eine Gruppe solcher Fragen wird gern in Einstellungstests zurückgegriffen: Fragen, die man vielleicht mehr oder weniger als Denksportübungen bezeichnen könnte.

Hier kommen auch die Autoren des Buches „Testtraining Kreativität“ Hesse und Schrader ins Spiel. Denn beide sind eher durch ihre zahlreichen Bücher rund um das Thema Bewerbung bekannt denn aus der Kreativschiene.

Dafür haben sie sich die Fleißarbeit gemacht und gesammelt. Herausgekommen ist ein Buch prall gefüllt mit Übungen, um seine Kreativität – oder sagen wir: gewisse Teile davon – zu trainieren und in Bewerbungstests zu bestehen.

Nach einer kurzen Einführung zu Kreativität, kreativem Prozess und kreativem Denken kann der Leser

  • überlegen, was ihm zu Farben, Eigenschaften, Zahlen und so weiter einfällt
  • er kann nach originellen Verwendungsmöglichkeiten für Dinge fahnden
  • er kann sinnvolle oder gewollt weniger sinnvolle Dinge erfinden 😉
  • er kann mit Sprache spielen und Buchstabenreihen bilden
  • er kann sich auf die Jagd nach Begriffen zu bestimmten Vorgaben machen
  • er kann Namen oder Bezeichnungen kreieren
  • er kann Sätze bilden oder Abkürzungen auflösen
  • er kann Geschichten fortsetzen oder Reime komplettieren
  • er kann Firmenlogos erstellen oder Figuren zeichnen
  • er kann sich leicht zu merkende Telefonnummern ausdenken
  • er kann mit Zahlen jonglieren, und und.

Oder anders formuliert: Der Leser kann mit den Übungen jeweils einige Voraussetzungen oder Ausprägungen von Kreativität trainieren wie zum Beispiel sein Assoziationsvermögen, seine Originalität und Flexibilität, sein kreativer Umgang mit Sprache oder die nicht minder kreative Interpretation von und Spielerei mit Zahlen, Bildern und Symbolen.

Für all das werden ein wenig mysteriöse Punkte vergeben, die einerseits die Menge der Einfälle, aber auch das „Querdenkertum“ bewerten.

Fazit: Eine Fleißarbeit und gute Zusammenstellung kreativer Übungsmöglichkeiten. Kreativität umfasst zwar mehr als nur Denksportübungen. Aber wer sich das bewusst macht, ist mit diesem Buch als Einstieg gut bedient.

© 2009 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 15.09.09

Hesse, Schrader, Testtraining Kreativität Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: Testtraining Kreativität. Eignungs- und Einstellungstests sicher bestehen, Frankfurt 2001

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