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Vieles kann unsere Kreativität blockieren. Wenn wir den Künstler in uns ignorieren, unsere Träume begraben, dem inneren Kritiker zu viel Raum geben, Selbstzweifel hegen, unsere Arbeitssucht pflegen, Raubbau an uns selbst betreiben, und anderes mehr.

Bestseller-Autorin Julia Cameron kennt einen guten Teil dieser Blockaden aus eigener Erfahrung. Sie hat sich aber auch im Laufe der Zeit einen Koffer von Übungen und Methoden erarbeitet, diesen Blockaden zu begegnen und Kreativität zu ermöglichen.

Übungen und Methoden, die sie in ihren Kursen lehrt, aber auch in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität.“ weitergibt.

Das Ganze hat die Form eines 12-Wochen-Programms mit entsprechend vielen Kapiteln. Dabei steht jede Woche unter dem Motto, etwas „wiederzufinden“, was der eigenen Kreativität verloren gegangen ist. Ein wochenweiser Rückblick lässt einen checken, inwieweit man die Aufgaben umgesetzt hat.

Kleines Manko: Einige Lieblingstipps wie die Morgenseiten und der Künstlertreff ziehen sich meines Erachtens etwas zu sehr wie ein roter Faden durch das Buch. Und – wie der Untertitel schon andeutet – ist „der Weg des Künstlers“ relativ stark spirituell gehalten. Tipp: Sich davon – je nach Hintergrund – nicht abschrecken lassen und dranbleiben. Es lohnt sich.

Fazit: Ein Schatz von einfachen, aber wirkungsvollen Übungen, um die blockierte kreative Seele zu heilen. Warmherzig und mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben.

© 2008 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 17.03.08

Julia Cameron, der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität, München 1996 (am. Original 1992), 352 Seiten

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