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Der „Beaker“ aus der Muppet-Show ist das typische Opfer: Schüchtern, erduldend, ein ewiger Verlierer. Was ihm offenbar fehlt, ist etwas mehr Selbstbewusstsein. Doch ein wenig von diesem beaker haben wir wohl alle in uns. Und damit bremsen wir uns selbst bei unseren Wünschen, Träumen und Zielen aus. Die Autorin will mit ihrem kleinen Pocket-Buch den beaker in uns vertreiben und einen Schubs Selbstbewusstsein mitgeben.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen so geht: Ich habe immer Hemmungen, in ein Buch zu schreiben. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich kritzle, markiere, kommentiere nach Herzenslust. Aber wenn es um die sogenannten „Mitmach-Bücher“ geht, habe ich Hemmungen, die dortigen Aufgaben zu bearbeiten. Vielleicht, weil jede Antwort nur für den Augenblick gilt und in einem Jahr ganz anders aussehen kann. (Und dann kann man das Buch nicht mehr mit dem gleichen Gewinn lesen, sondern muss sich allenfalls ein neues kaufen.) Ich nehme mir deshalb zur Not lieber einen Extra-Zettel. Den kann ich austauschen, wegwerfen oder ergänzen. 😉

Nun, egal wie Sie es halten, Mitmach-Bücher sind auf jeden Fall eine gute Denk-Vorlage. Und wenn Sie daran interessiert sind, habe ich hier ein weiteres für Sie.

„Kill the beaker“ verspricht Ihnen einen Schubs Selbstbewusstsein. Seine Autorin Nadja Schröer-Petranovskaja ist unter anderem Trainerin und Coach. Sie findet, Bücher müssen nicht mehrere hundert Seiten stark sein, um gut zu sein. Deshalb hat sie ein „Pocket-Buch“ entwickelt, das man ganz wortwörtlich in die Tasche stecken und zum Beispiel im Café bei einer Tasse Kaffee oder Tee lesen kann. Herausgekommen ist: Der Beaker.

Was aber, zum Geier, ist ein „Beaker“? Nun, ich habe mal ein wenig im Internet recherchiert. Ergebnis: Der Beaker auf dem Cover des Büchleins sieht dem „Beaker“, einer Figur aus der Muppet-Show verblüffend ähnlich. Das könnte es sein.

Die Wikipedia schreibt dazu: Der Beaker ist das typische Opfer. Schüchtern, unglücklich, erduldend. Er zieht die Missgeschicke nur so an – und ist vielleicht doch gerade deshalb beim Publikum beliebt. Schließlich haben wir wohl alle einen „beaker“ in uns. 😉

Diesem „beaker“ will die Autorin ein wenig den Garaus machen – mit ein bisschen mehr Selbstbwusstsein.

Wollen Sie etwas verändern? Haben Sie ein Ziel, einen Traum oder Wunsch? Doch leider sind Sie mit Ihren Träumen noch nicht viel weiter gekommen als – zu träumen? Dann könnte das an zu geringem Selbstbewusstsein liegen. Frei nach dem Motto: Wer bin ich schon, dass ich das und das will. Ich, das ewige Opfer … (Sie wissen schon, die Muppet-Show.)

Dafür hat die Autorin Aufgaben und Impulse gesammelt, um Ihnen zumindest die Opferhaltung ein wenig auszutreiben und Sie selbstbewusst auf Ihre Träume loszulassen.

Viel mehr will ich zu diesen Aufgaben und Impulsen gar nicht schreiben, sonst habe ich hier schon das halbe Buch geschildert. Wie gesagt, es ist mit 43 Seiten überschaubar. Nur so viel: Ich halte sie für durchdacht und plausibel. Sie sind mit Sicherheit für einen „Schubs Selbstbewusstsein“ gut. Und damit hat das Buch auch sein Ziel erreicht. Ich kann es empfehlen.

Fazit: Wer einen kleinen „Schubs“ braucht, um seine nächsten Ziele anzugehen, ist hier richtig.

© 2013 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 31.08.13

Nadja Schröer-Petranovskaja, Kill the beaker. Ein Schubs Selbstbewusstsein. 2013, 43 Seiten

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