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Peter Prange: It’s my life! Anleitung zum Selber-Leben.

Mit Lebenshilfe-Ratgebern werde ich oft nicht wirklich warm. Ich finde sie schon mal zu vereinfachend oder zu moralisierend. Reiner Zufall also, dass ich Peter Pranges „It’s my life“ mitgenommen habe, als es mir beim Einkaufen in die Hände fiel.

Tja, und dann habe ich es nicht mehr aus der Hand gelegt und alle Aktivitäten des Tages Aktivitäten des Tages sein gelassen. So sehr habe ich dieses flott und unterhaltsam geschriebene Buch genossen, in dem es trotz Gestalten wie Onkel Ei und Plisch und Plum von Denkanstößen und „tiefschürfenden“ Hintersinnigkeiten nur so wimmelt.

Inhaltlich geht es unter anderem um Themen wie:

  • Was ist Erfolg?
  • Darf ich wollen, was ich will?
  • Wie treffe ich Entscheidungen?
  • Ein Leben auf Autopilot
  • Selbststeuerung und Fremdsteuerung
  • Klarheit über Ziele finden
  • Verantwortung übernehmen
  • Ziele und Chancen
  • Selbstblockaden
  • Selbstvertrauen gewinnen
  • Veränderungen angehen
  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
  • Zu seiner Art und seinem Ich stehen.

Und natürlich geht es auch um die „Sieben Wege zum Misserfolg und den einen Weg zum Erfolg“ aus dem ursprünglichen Buchtitel.

Allerdings eine Warnung vorweg: Wer keinen Sinn für Humor und (Selbst-) Ironie hat, wird mit diesem Buch vermutlich nicht glücklich werden. Daran sind nicht nur Onkel Ei und Plisch und Plum schuld. Stellen wie …

„Da hat ein Mann mir ganz aufgeregt berichtet, dass die Lektüre meines Ratgebers zur Scheidung seiner Ehe geführt habe – „aber dafür wollte ich mich doch nur bedanken“, erwiderte er auf meine bestürzte Reaktion.“ (Zitat)

… könnten daran nicht ganz unschuldig sein. 😉

Aber die meisten können beruhigt sein. Dem Autor geht es ansonsten viel eher darum, mit den „Dämlichkeiten“ (Zitat) aus seinem eigenen Leben die Leute wieder zum Lachen zu bringen.

Schließlich, wann liest man schon mal das Buch eines erfolgreichen Unternehmensberaters, der sich angesichts der Idiotie vor den Kopf schlägt, den Lesern zu raten, ihre Träume zu leben, während er selbst sich weiter mit seinem Geldberuf herumschlägt.

Ich finde es deshalb schön, dass Prange nach seiner „Selbst-Therapie“ mit „It’s my life“ das Risiko eingegangen ist und den Sprung in ein Schriftsteller-Leben gewagt hat. Mit Erfolg, nebenbei.

Fazit: Wer Anregungen bekommen möchte, um sein Leben umzukrempeln, sollte sich dieses Buch einverleiben. Onkel Ei weiß warum. *schmunzel*

© 2008 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 09.10.08

Peter Prange, It’s my life! Anleitung zum Selber-Leben, München 2005, 208 Seiten

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