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12 Erfolgsfaktoren für Kreativität

Kreativität hat viele Gesichter, und viele Dinge tragen zu ihr bei, formen und fördern sie. Eine Auswahl von „Erfolgsfaktoren“ nennen zu wollen, hat deshalb schon fast etwas Waghalsiges. Trotzdem, ich versuche es mal. Übertragen Sie alles einfach auf sich selbst. Die meisten Punkte gelten sowohl für Einzeltäter als auch für Teams und Unternehmen. Also, sind Sie bereit? Dann geht es los mit den 12 Erfolgsfaktoren für Kreativität.

Kreativität hat viele Gesichter, und viele Dinge tragen zu ihr bei. Eine Auswahl von „Erfolgsfaktoren“ nennen zu wollen, hat deshalb schon fast etwas Waghalsiges. 😉

Trotzdem, ich versuche es mal. Übertragen Sie alles einfach auf sich selbst. Die meisten Punkte gelten sowohl für Einzeltäter als auch für Teams und Unternehmen.

Sind Sie von der schreibenden Zunft? Führen Sie eine Event-Agentur? Wollen Sie einen kreativen Geist in Ihr Leben bringen? Dann fühlen Sie sich ruhig angesprochen. Man kann mit Texten genauso experimentieren und sie verbessern wie mit Angeboten oder der Art und Weise, sein Leben zu führen.

Also, sind Sie bereit? Dann geht es los mit den 12 Erfolgsfaktoren für Kreativität.

Lernen und Ausprobieren

1. Stecken Sie Ihre Nase in alles rein

Einstein soll es gesagt haben, dass Phantasie und Vorstellungskraft wichtiger sind als Wissen. Nun, zweifellos braucht man Phantasie, um sich Neues vorstellen zu können. Aber Wissen ist die Basis von allem. Stecken Sie Ihre Nase in alles rein, fressen Sie sich durch Bibliotheken oder Fachgebiete. Je mehr Sie wissen, desto mehr Möglichkeiten werden Ihnen einfallen, etwas zu erschaffen und zu kreieren.

2. Probieren Sie einfach mal was aus.

Probieren Sie einfach mal was aus. Experimentieren Sie. Werfen Sie blau und grün zusammen, und lassen Sie sich überraschen, was dabei herauskommt. Nicht selten stand König Zufall für die schönsten Ideen Pate. Oder verbessern Sie ständig etwas. Schrauben Sie hier und zimmern Sie da, zum Beispiel, indem Sie mit Kaizen kreativer arbeiten.

3. Beweisen Sie Mut zum Unkonventionellen

Scheuen Sie zur Not auch nicht davor zurück, gegen sämtliche Konventionen zu verstoßen. Wenn kreative Freigeister sich an die guten Sitten gehalten hätten, wäre niemand auf die Idee gekommen, seinen Braten überm Feuer zu rösten, statt ihn roh zu verköstigen. Und was haben Sie heute alles Unkonventionelles getan?

4. Gehen Sie ein Risiko ein

Logisch, dass Sie für diese heroische Tat auch genug Mut zum Risiko mitbringen müssen. Wer weiß, ob der Röstbraten überhaupt schmeckt, oder Ihnen nicht eher den Gaumen versengt? 😉

5. Lernen Sie aus Ihren Fehlern

Na, und wenn’s doch ein Fehler war und Sie besser bei der Rohkost geblieben wären? Schwamm drüber. Fehler sollten Sie schon eingehen können und wollen, sonst wird das nichts mit der Kreativität. Sehen Sie nur zu, dass Sie aus Ihren Fehlern lernen.

Beobachten und Analysieren

6. Halten Sie Ausschau nach dem Unbekannten

Wer könnte sich für Ihr Wissen oder Ihre Produkte interessieren? Kann man eigentlich keine Fahrräder erfinden, die auch im Schnee sicher fahren? Kreative halten ständig Ausschau nach (Markt-) Chancen und Beschwernissen des Alltags, die nach einer schöpferischen Verbesserung schreien. Tun Sie es ihnen gleich.

7. Lassen Sie sich dabei auf dem Weg inspirieren

Dabei dürfen Sie sich auch gern inspirieren lassen. Gibt es schon Versuche, Fahrräder schneesicher zu machen? Dann informieren Sie sich, bei Ihresgleichen und bei anderen.

8. Hinterfragen Sie und zweifeln Sie an

Achtung: Übernehmen Sie lieber nichts 1:1 von der Konkurrenz oder Ihren Fahrradfreunden. Sehen Sie zu, dass Sie sich unterscheiden. A) ruiniert zu viel Konkurrenz das Geschäft. Und B) kauft nicht die Konkurrenz bei Ihnen ein, sondern Ihre eigenen Kunden. Fahrräder, die in Montana boomen, können bei Ihnen entsetzliche Ladenhüter sein.

9. Analysieren Sie

Analysieren Sie lieber Ihre eigenen Probleme oder die Ihrer Leser, Kunden und so weiter. Versuchen Sie, durch den Wust an Informationen hindurchzusteigen und nach dem eigentlichen Problem zu suchen. Denn nur, wer das wahre Problem kennt, kann die richtigen Ideen finden.

Erahnen und Planen

10. Fördern Sie Ihre Intuition

Sie dürfen dabei gern auf Ihren Siebten Sinn zurückgreifen. Wenn Sie so wollen, ist selbst die berühmte Intuition nichts anderes als die Fähigkeit, das Unterbewusstsein blitzschnell analysieren zu lassen. Lernen Sie deshalb, wie Sie Ihre Intuition fördern.

11. Wecken Sie Begeisterung

Logisch, dass ein bisschen Begeisterung nicht fehlen darf. Wenn Sie Fahrräder verabscheuen, werden Sie nicht sonderlich viel Interesse aufbringen, sie schneesicher zu machen. Aber auch Ihre Partner und Kunden, Freunde und Förderer wollen von Ihren Ideen begeistert sein. Sonst bleibt es bei einem: „Okay, ist ganz nett, aber was geht das mich an?“ Mit anderen Worten, Sie sollten

12. Vergessen Sie die berühmten Rahmenbedingungen nicht

Und da Kreativität nicht im luftleeren Raum stattfindet, sorgen Sie dafür, dass Sie sich bei Ihrer schöpferischen Tätigkeit wohlfühlen. Manchmal machen zwar äußere Vorgaben wie Zeit und Menge Sinn, um originellere Ideen zu produzieren. Im Allgemeinen sind Druck, Stress, Frust im Job oder ein kreativitätshemmendes Unternehmen aber erstklassig dazu geeignet, um jeden kreativen Erfolg von vornherein auszuschließen. Achten Sie deshalb auf einen kreativen Arbeitsplatz, eine kreative Unternehmenskultur, konstruktives Miteinander und eine faire Kommunikation. Es ist auch nicht verboten, es öfter mal mit Humor zu versuchen. 😉

Wenn Sie dann noch langfristig denken und planvoll vorgehen, aber gleichzeitig bereit sind, Ihre Pläne jederzeit zu ändern, dürften Sie etliche Voraussetzungen beisammen haben, um erfolgreich kreativ zu werden.

Natürlich gibt es erheblich mehr Dinge, die Einfluss auf Ihre Kreativität haben, diese formen und begünstigen. Dazu gehört beispielsweise der ganze Bereich kreativitätsfördernder Denkstile. Aber ich höre hier mal auf. Ich denke, Sie wissen, was ich meine, mmh?

Ihnen noch viel Erfolg bei und mit Ihrer Kreativität.

© 2010 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 19.03.10

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