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Wie Sie kreativ Ihre Ziele visualisieren

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ Eine Tatsache, die vermutlich die meisten von uns kennen dürften. Ziele zu haben und Ziele zu erreichen ist eben zweierlei. 😉 Ein bisschen leichter fällt uns die Sache, wenn wir diese Ziele so fassbar wie möglich vor uns sehen. So können Sie Ihre Ziele leichter erreichen …

„Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“

Eine Tatsache, die vermutlich die meisten von uns kennen dürften. Wir wollen etwas, bremsen uns dann aber selbst aus, schlagen den bequemen Weg ein oder landen auf der Couch.

Ziele zu haben und Ziele zu erreichen ist eben zweierlei. 😉

Ein bisschen leichter fällt uns die Sache, wenn wir diese Ziele so fassbar wie möglich vor uns sehen. Unser Gehirn denkt bekanntlich in Bildern, und wenn wir ihm da attraktives Futter liefern, wird es eher bereit sein, sich ordentlich ins Zeug zu legen und uns von der Couch fernzuhalten.

Nun könnten Sie Ihre Ziele rein mental visualisieren.

Das heißt, Sie könnten sich Ihr Ziel in Gedanken ausmalen. Sie könnten sich vorstellen, wie es konkret aussieht. Sie könnten den Weg nachzeichnen, den Sie nehmen wollen, um an Ihr Ziel zu gelangen. Sie könnten sich die Freude vorstellen, wenn Sie es erreicht haben. Und und.

Sie können dieses Visualisieren aber auch ganz wörtlich nehmen und nach realen Bildern suchen. Je greifbarer Ihre Zielbilder sind, desto besser werden Sie mit ihnen arbeiten und desto weniger laufen Sie Gefahr, sie zu vergessen.

Mehr noch, wenn Sie solche Zielbilder anfertigen, legen Sie praktisch schon den ersten Schritt auf dem Weg zu Ihrem Ziel zurück. Jetzt müssen Sie nur noch dranbleiben, losgegangen sind Sie ja schon.

Zudem haben Ihre Zielbilder auch viel von einer Selbstverpflichtung. Sie können sie nicht einfach so beiseite wischen wie ein beiläufiges „man müsste mal“. Ein Zielbild zu vernichten kommt einem kleinen Mord gleich. Es wird Sie den Preis stärker spüren lassen, wenn Sie jetzt aufgeben.

Wie könnte ein solches Zielbild aussehen?

Nun, Ihre Zielbilder können so verschieden sein wie Sie selbst.

  • Manche basteln sich gern eine Zielcollage und bekleben zum Beispiel große Bögen Papier mit Zeitungsausschnitten oder Ähnlichem, die ihr Ziel gut wiedergeben.
  • Andere machen das Gleiche mit einem Zielalbum und tauschen nur den Bogen Papier gegen ein Album ein, in dem sie ihre Schätze sammeln und blättern können.
  • Ich selbst bin hier eher nüchtern. Mir reicht ein Kalender-Eintrag wie „September 2009: neues Blog starten“, um mir mein Ziel beim täglichen Blick auf den Kalender vorstellen – und ansteuern zu können.
  • Eine Teilnehmerin war gut in Bildbearbeitung am PC. Sie hat für ihr Ziel „Promotion“ flugs eines dieser bekannten Bilder von Uni-Absolventen mit ihrem eigenen Konterfei versehen. So dass nicht mehr ein Unbekannter mit Doktorhut in die Kamera lächelte, sondern sie selbst.
  • Ein anderer Teilnehmer klebte ganz praktisch ein Bild von seinem Ziel auf eine Dartscheibe – und bewarf es mit Pfeilen. Wenn das keine Methode ist, sich auf sein Ziel einzuschießen. 😉
  • Sie könnten auch ein Puzzle aus Ihrer Zielvorstellung machen. Stanzen Sie die einzelnen Teile aus (manche Kopier- oder Fotoläden bieten so etwas an) und fügen Sie Ihrem Ziel-Puzzle jeden Tag ein Puzzleteil hinzu.
  • Oder basteln Sie sich einen Abreißkalender und halten Sie damit die einzelnen Schritte zu Ihrem Ziel fest. Mit jedem Blatt, das Sie abreißen, kommen Sie Ihrem Ziel wieder ein Stück näher.

Testen Sie einfach aus, was bei Ihnen am besten funktioniert.

Haben Sie weitere Tipps? Wie visualisieren Sie Ihre Ziele?

© 2009 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 02.10.09

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