Profitieren Sie bei der Verlagssuche von Ihrem Werksverzeichnis
2. Februar 2010 von Heike Thormann
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Was bei einer normalen Bewerbung funktioniert, kann bei einer
Bewerbung als Autor nicht schaden. Machen Sie auf sich aufmerksam, machen Sie sich interessant. Noch bevor Agent oder Lektor in Ihr Manuskript schauen, werden sie einen Blick auf Ihr Anschreiben werfen. Nutzen Sie das und holen Sie sie hier gleich richtig ab: Mit Ihrem Werksverzeichnis.
Eine Teilnehmerin ist gerade auf der Suche nach einem Verlag für ihr neuestes Buch. Und um sich für die vielleicht kräftezehrende Verlagssuche zu stärken, hat sie sich mit meinem Kurs Motiviert ans Werk noch ein paar Motivationstricks in den Ranzen gelegt.
Dabei kamen wir auch auf mögliche Todos zu sprechen. Also Aufgaben, die sie für die Verlagssuche zu bewältigen habe beziehungsweise die ihr dabei helfen könnten.
Und bei einem Punkt ging es um die Präsentation von sich und ihrem Buch. Dabei schlug ich ihr vor, ihrem Anschreiben und Lebenslauf auch eine „Liste bisheriger Veröffentlichungen“ hinzuzufügen. Kurz, ein Werksverzeichnis.
Denn was bei einer normalen Bewerbung funktioniert, kann bei einer Bewerbung als Autor nicht schaden.
Machen Sie auf sich aufmerksam, machen Sie sich interessant. Noch bevor Agent oder Lektor in Ihr Manuskript schauen, werden sie einen Blick auf Ihr Anschreiben werfen. Nutzen Sie das und holen Sie sie hier gleich richtig ab.
Selbst wenn Ihr Manuskript nicht interessieren sollte, weil es zum Beispiel vom Thema her gerade nicht ins Programm passt, können Sie sich so immer noch als Autor für weitere Themen ins Spiel bringen.
Diese Meinung vertritt auch Britta Schwarz in ihrem Buch „So verkaufen Sie Ihr Buch. Erfolgsstrategien und Marketing für Autoren und Selbstverleger“ (Partnerlink).
Ein Werksverzeichnis kann Türen öffnen.
Ihr Tipp:
- Schreiben Sie alle Artikel, Bücher, Gedichte und so weiter auf, die Sie bis jetzt veröffentlicht haben oder verbindlich veröffentlichen werden.
- Bündeln Sie sie nach Kategorien wie etwa „alle Bücher“, „alle Artikel“ und so weiter.
- Haben Sie schon sehr viel veröffentlicht, können Sie sich auf Ihre größeren Werke konzentrieren. Fassen Sie Artikel und Co. überblicksartig zusammen.
- Achten Sie darauf, nur „seriöse“ Veröffentlichungen anzugeben. Lassen Sie den Hobby-Bereich und alles, was Ihnen vielleicht schaden könnte, lieber weg.
In diesem Sinne: Wenn Sie in der glücklichen Lage sind, bereits auf einige Veröffentlichungen zurückblicken zu können, dann sollten Sie sie auch nennen – und von ihnen profitieren.
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