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Mischen Sie Ihre Ziele und Aufgaben nicht

In meinem Online-Kurs „Motiviert ans Werk“ lasse ich meine Teilnehmer gern ihre Ziele festlegen, bevor sie daran arbeiten, was ihre Motivation auf dem Weg dorthin hochhalten kann. Und um ihre Ziele besser in den Griff zu bekommen, lasse ich sie diese in Teilziele herunterbrechen. Mancher Teilnehmer schießt dabei sozusagen über das Ziel hinaus. Er oder sie zerlegt seine Ziele nicht in Teilziele, sondern in Aufgaben.

In meinem Online-Kurs „Motiviert ans Werk“ lasse ich meine Teilnehmer gern ihre Ziele festlegen, bevor sie daran arbeiten, was ihre Motivation auf dem Weg dorthin hochhalten kann.

Und um ihre Ziele besser in den Griff zu bekommen, lasse ich sie diese in Teilziele herunterbrechen.

Frei nach dem Motto: Kleine Ziele können wir leichter erreichen als große. Und da uns solche Erfolge, ein Ziel erreicht zu haben, einen Kick geben, sind wir auch motivierter, uns dem großen Ziel, Schritt für Schritt, zu nähern. 😉

Mancher Teilnehmer schießt dabei sozusagen über das Ziel hinaus. Er oder sie zerlegt seine Ziele nicht in Teilziele, sondern in Aufgaben.

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Als Ziel:

„Bis zum xx möchte ich mich bei folgenden Verlagen beworben haben.“

Als Teilziele unter anderem:

  • Manuskript auf Normseite bringen
  • Anforderung a von Verlag 1 umsetzen
  • Anforderung b von Verlag 2 umsetzen
  • Anforderung c von Verlag 3 umsetzen
  • Lebenslauf schreiben
  • Foto machen lassen
  • Begleitschreiben schreiben
  • Begleitschreiben an Verlage anpassen

Und so weiter, und so fort.

Das sind aber, zumindest in diesem Zusammenhang, Aufgaben, keine (Teil-) Ziele.

Teilziele, also untergeordnete Ziele, wären zum Beispiel:

Mich selbst präsentieren, mein Buch präsentieren, auf Verlagswünsche achten und eingehen.

Dazu könnten dann beispielsweise die Aufgaben gehören:

Mich selbst präsentieren –> Lebenslauf schreiben, Foto machen lassen, Begleitschreiben schreiben (und mich selbst gut herausstellen), und so weiter.

Mein Buch präsentieren –> Manuskript auf Normseite bringen, Begleitschreiben schreiben (und mein Buch gut präsentieren; manches ließe sich sicher mehrfach zuordnen), und so fort.

Auf Verlagswünsche achten: Die verschiedenen Anforderungen einholen und umsetzen.

Warum ich so darauf dringe, zunächst die – zum Beispiel kausal oder chronologisch übergeordneten – Teilziele zu wählen, und ihnen anschließend die entsprechenden Aufgaben folgen zu lassen?

Weil Sie so vielleicht noch erheblich mehr Aufgaben finden, als wenn Sie sofort nach Aufgaben gesucht hätten.

Wenn Sie vom Teilziel aus weiterdenken, könnten Ihnen zum Beispiel noch Aufgaben einfallen wie:

Mich selbst präsentieren (Teilziel) –> Werksverzeichnis anfertigen (Aufgabe)

Auf diese Aufgabe und damit Möglichkeit, sich noch besser darzustellen, wären Sie aber vielleicht nicht gekommen, wenn Sie nicht intensiv über der Frage gebrütet hätten, wie Sie sich selbst besser präsentieren können.

Sehen Sie, was ich meine?

© 2010 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 01.03.10

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