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13 Tipps für eine gute Webseite

Eine Webseite oder Homepage ist trotz der angesagten sozialen Netzwerke immer noch eine ausgezeichnete Möglichkeit, von sich zu überzeugen und für sich zu werben. Hier habe ich ein paar Tipps für Sie, was eine gute Webseite ausmacht und welche Fallstricke Sie besser meiden sollten. 😉

Vor einiger Zeit war ich auf der Suche nach einer neuen Hausarzt-Praxis. Früher hatte ich mich bei so etwas oft von den Empfehlungen anderer leiten lassen. Das konnte gut gehen. Ich konnte aber auch total danebengreifen. Menschen sind eben verschieden und ihre Geschmäcker sind es auch.

Dieses Mal recherchierte ich sorgfältig: Ich suchte mir die verfügbaren Webseiten von Ärzten mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin in unserer Stadt heraus. Eine sprach mich besonders an: Alles an ihr gefiel mir, die Aufmachung, die Farben, die Texte, die Fotos und die Fachkenntnisse der Ärzte. Ich testete die Praxis an – und voilá, bis jetzt ist es ein Volltreffer. 😉

Das funktioniert natürlich nur, wenn die Webseite die Persönlichkeit und den Geschmack der dort Beworbenen wiedergibt. Erst dann kann ich Rückschlüsse von der Seite auf die Dargestellten ziehen. Das bedeutet aber auch, dass eine Webseite selbst im Zeitalter sozialer Netzwerke noch immer eine gute Möglichkeit ist, von sich zu überzeugen und für sich zu werben.

Und da ich viele Freiberufler, Selbstständige, Kreative und Autoren unter meinen Kunden und Lesern habe, kommen hier ein paar Tipps für eine gute Webseite oder Homepage.

1. Strategie und Ziele

Überlegen Sie als erstes: Was wollen Sie mit Ihrer Seite erreichen? Wofür brauchen Sie sie? So können Sie passgenauer zuschneiden und alles andere getrost weglassen.

Möglichkeiten wären:

a) „Weiterleitung“: Hin und wieder sehe ich eine Webseite, die nur aus einer Startseite mit Namen, Adresse, Foto besteht und dann zum Beispiel zu einer „Fanpage“, einer Unternehmensseite bei Facebook weiterleitet.

b) „Visitenkarte“: Das ist die klassische Webseite für Freiberufler, Autoren und Co. Mit ihr werden Sie sichtbar und sind ggf. über das Netz auffindbar. Sie können für sich und Ihre Angebote werben. Und Ihre Besucher können sich einen ersten Eindruck von Ihnen verschaffen.

c) „Verkaufsseite“: Das können regelrechte Versandhändler, Reiseanbieter und so weiter sein. Es kann aber auch der freiberufliche Musiker sein, der über sie seine CDs verkauft; eine Trainerin / Coach wie ich, die ihre Seminare und Bücher anbietet; ich habe sogar schon einen Tierarzt gesehen, der einen Shop mit speziellen Futtermitteln und Co. angeschlossen hatte.

d) „Content-Seite“: Das sind Webseiten, die viel redaktionellen Inhalt („Content“) bieten. Manche tun das, um davon zu leben. (Zum Beispiel ein Online-Magazin.) Andere bewerben damit ihre Angebote. (Etwa die Freiberuflerin, die dort ein „Tagebuch“ führt.) Es gibt auch „Zwitter-Seiten“ wie meine, die, wie ein kleines Magazin, ebenfalls viele Artikel enthalten.

2. Inhalte und Elemente

Haben Sie sich auf Ziel, Zweck und damit Umfang Ihrer Seite geeinigt? Welche „Elemente“ soll sie dann aufweisen? Was brauchen Sie, um das, was Sie mit ihr vorhaben, zu erreichen?

Beim oben erwähnten freiberuflichen Musiker können das zum Beispiel sein: Ein sogenanntes Profil / eine Künstlervita, bisherige Kunden und Auftraggeber (evtl. mit „Testimonials“ / Kunden-Stimmen über ihn), aktuelle Termine und Ankündigungen (etwa für Konzerte oder eine neue CD), evtl. Fotos / Audios / Videos seiner Konzerte, evtl. eine Presseseite, falls er regelmäßig (!) Öffentlichkeitsarbeit betreibt (sonst kann es schnell etwas ärmlich aussehen ;-)), evtl. ein Gästebuch / eine Kommentarfunktion oder Ähnliches, falls er mit seinen „Fans“ in Kontakt treten möchte, und das rechtlich vorgeschriebene Impressum mit Kontaktangaben. Wenn er mag, kann er auch noch einen Shop für seine CDs angliedern oder diese zumindest mit den Stellen, wo man sie kaufen kann, verlinken.

Tipp: Machen Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Alles andere verursacht Arbeit und kann Ihre Leser verwirren. Setzen Sie ggf. Schwerpunkte: Wollen Sie zum Beispiel eher Auftraggeber ansprechen? Dann sind Angebote, Referenzen und eventuell eine Presseseite wichtig. Oder wollen Sie Endkunden, Ihre „Fans“ ansprechen? Dann macht alles Sinn, was einen direkten Kontakt mit diesen erleichtert.

3. Umsetzung und Technik

Sind Sie sattelfest, Ihre Webseite selbst zu erstellen oder zumindest zu pflegen? Wenn nein, lohnt die Suche nach einem guten Dienstleister. Zu viele Seiten verschenken Potenzial, weil es an der Umsetzung hapert.

Achten Sie darauf, ob Sie eher Grafik-Experten für die Optik (Webdesigner) oder Techniker für zum Beispiel zusätzliche Software wie einen Shop (Webprogrammierer) brauchen. Relativ selten haben freiberufliche Dienstleister beides in einem (gleich gut) drauf, eine Agentur bündelt dann die verschiedenen Kenntnisse.

Wollen Sie viel „Content“ anbieten, macht es Sinn, zu einem Content Management System (CMS) wie WordPress zu greifen. Etliche nutzen diese Programme sogar für eine reine „Visitenkarten-Webseite“, weil sie auch von Laien relativ einfach zu bedienen sind.

Tipp: Ich würde auch hier das „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“ aus Punkt 2 empfehlen. Etliche Leser haben zum Beispiel noch heute die kleinen „Reader“, „Viewer“ oder Ähnliches nicht auf ihrem Computer installiert, die man braucht, um bestimmte Programme abzuspielen. Andere fühlen sich von den technischen Möglichkeiten eher abgelenkt oder gar genervt. Machen Sie das am besten nur, wenn Sie davon ausgehen können, dass die von Ihnen anvisierte Leserschar (Ihre Zielgruppe) so technik-nah ist wie Sie selbst beziehungsweise wenn Sie entsprechende Leute anziehen wollen.

4. Aufbau und Struktur

Achten Sie auf eine klare, nachvollziehbare, nicht zu überladene Struktur. Meine Seite ist zum Beispiel relativ komplex. Es gibt immer wieder Leser, die erst nach Jahren wahrnehmen, was sie alles bietet. Damit widerspricht sie meinem Tipp für mehr Einfachheit und Begrenzung. Andererseits ist die Struktur klar und eingängig. Das wissen viele Leser zu schätzen und werden dann auch mit der Seite fertig.

Tipp: Verschachteln Sie sich nicht zu sehr in die Tiefe. Kein Mensch klickt sich über mehr als zwei, drei Unterseiten. Die meisten brechen schon vorher ab. Und lassen Sie die Leser vielleiciht auch nicht zu viel mit der Maus „scrollen“. Das macht nicht immer Spaß und der Gesamteindruck der Seite geht verloren.

5. Optik und Layout

Die Seite sollte einen professionellen Eindruck machen. Arbeiten Sie sorgfältig. Versuchen Sie, Rechtschreibfehler zu vermeiden. Die Schrift sollte nicht zu klein sein, damit man alles gut lesen kann. Wenn Sie Fotos, Audio und Video verwenden, sollte auch das qualitativ gut sein.

Tipp: Überlegen Sie wie in Punkt 1, wie Sie mit dieser Seite wirken wollen, wen Sie anziehen oder wer sie ansprechend finden soll, wer Ihre Zielgruppe ist und wie Ihre eigene Persönlichkeit beziehungsweise das „Wesen“ Ihres Unternehmens beschaffen ist. Alles sollte zueinander passen. Eine Seite, die Jugendliche und / oder Video-Begeisterte anspricht, sieht anders aus als die langen, medienarmen Texte meiner eigenen Seite. Eine Seite, die Coaching für Führungskräfte anbietet, wird sich in der Regel deutlich, sagen wir, von einer Seite für Handarbeit-Fans unterscheiden. Dazu schreibe ich auch noch etwas in Punkt 9.

6. Sprache und Text

Elektronische Texte werden anders gelesen als (gedruckte) Bücher, Zeitschriften und Co. Der Bildschirm belastet die Augen; und wenn Sie am Schreibtisch lesen, ist das auch nicht so gemütlich wie auf dem Sofa.

Elektronische Texte brauchen deshalb

  • optische Auflockerungen, kürzere und häufigere Absätze
  • eine Konzentration auf das Wesentliche; „Abschweifungen“ und „Füllstoff“ werden leichter wahrgenommen
  • eine – je nach Zielgruppe – möglichst einfache, leicht verständliche Sprache.

Mehr dazu lesen Sie hier: „Schreiben fürs Web“

Achten Sie auch darauf, keine Fragezeichen zu produzieren. Vor Jahren habe ich zum Beispiel gesehen, wie jemand seine Seminare in Lebensgestaltung mit der „Aktualisierung des eigenen Selbst“ bewarb. Ich habe mindestens drei Anläufe gebraucht, um zu verstehen, worum es ging. Die meisten Leser nehmen sich diese Zeit nicht.

Tipp: Meiden Sie Plattheiten und eher inhaltsleere Phrasen wie die, eine „innovative Zahnarztpraxis“ zu betreiben. Wenn Sie nicht wirklich ultramoderne Top-Neuheiten anbieten (und das dann auch durch die Gestaltung der Seite belegen), sagt das gar nichts. Zudem verschenken Sie die Möglichkeit, wirklich persönlich für sich zu werben. (Mehr in Punkt 7.)

7. Argumentation und „Verkauf“

Eine Webseite, mit der Sie Ihre Angebote und Produkte bewerben wollen, ist etwas anderes als eine Webseite, die Sie vielleicht nur zu Hobby- oder Informationszwecken betreiben. Das klingt banal, doch hier wird viel Potenzial verschenkt.

  • Eine Zahnarztpraxis ist „innovativ“. (Leere Phrase, die meistens nichts aussagt.)
  • Ein Webdesigner bietet „Printdesign – Mediendesign – Webdesign“ an. (Nackte Aufzählung relativ verbreiteter Dienstleistungen. Nicht jeder ist motiviert genug, sich weiter mit diesem Angebot zu beschäftigen, zumal wenn sonst nichts den ersten Eindruck aufwertet.)
  • Ein Coach „unterstützt bei Herausforderungen“ und „hilft, erfolgreich zu sein“. (Zu allgemein gehaltenes Angebot. Was soll das sein? Was habe ich mir darunter vorzustellen?)

Oder jemand bewirbt sich und seine Angebote damit

  • zuverlässig zu sein (Sollte normal sein, auch wenn das nicht immer der Fall ist, doch das sagt man nicht. ;-))
  • kreativ zu sein (Damit schmücken sich auch viele, doch was heißt das genau?)
  • einfach anders zu sein (Anders als wer oder was? Und vor allem: Inwiefern?)

Ich fühle mich eher angesprochen, wenn jemand zum Beispiel konkret wird mit

  • thematischen Schwerpunkten: „Ich arbeite als Designer für Umwelttechnologien und biologisches Bauen.“
  • besonderen Zielgruppen: „Ich habe mich auf KünstlerInnen, Kulturtheater und andere kulturelle Einrichtungen spezialisiert.“
  • etwas Besonderem zum Anbieter selbst: „Über 10 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen xx garantieren Ihnen …“
  • anschaulichen, konkreten Beispielen: „Neben meinen öffentlichen Projekten xx (Link) und yy (Link) arbeite ich für …“
  • besonderen Zusicherungen / Angeboten: „Ihre Website zum Festpreis von xx EUR“

… und anderen „Hinguckern“ mehr. Wobei ich gerade das letzte Beispiel – ob das nun kalkulatorisch Sinn macht oder nicht – als Marketingaktion gut finde. Als Leser, der sich eine neue Webseite stricken lassen will, horche ich hier sicher auf – während mich die häufigen leeren Phrasen wie „zum fairen Preis“ eher kalt lassen. Was ist schließlich ein fairer Preis?

Tipp: Schauen Sie, ob Sie auch herausarbeiten können

  • wofür der Kunde Sie und Ihre Angebote braucht
  • welchen Nutzen und welchen Vorteil er von Ihnen hat, und
  • warum gerade Sie qualifiziert sind, ihm diesen Vorteil zu verschaffen.

Wenn Sie das in einer „sauberen Argumentationskette“ glaubhaft darstellen, ist das schon die halbe Miete.

8. Profil und Betreiber

Im Impressum müssen Sie zwingend angeben, wer für die Homepage inhaltlich und rechtlich verantwortlich zeichnet. Doch erstaunlich oft ist das auch die einzige Stelle auf der Seite, wo man überhaupt etwas über den Betreiber erfährt. Bei Informationsseiten mag das ärgerlich sein, bei „Werbeseiten“ ist das fatal.

Erzählen Sie etwas über sich: Wer sind Sie? Was haben Sie „drauf“? Was verbindet Sie mit dem, was Sie tun? Welchen Grund hat der Leser, sich bei Ihnen gut aufgehoben zu fühlen? Das kann eine tabellarische Aufzählung sein oder eine Entwicklung von Ihnen und Ihrer Firma mit Hilfe des Storytelling. Hauptsache, der Leser kann sich ein Bild von Ihnen machen und fühlt sich bei Ihnen geborgen.

Tipp: Schreiben Sie nicht zu viel, fangen Sie nicht sozusagen in der Grundschule an. Wählen Sie sorgfältig aus, was für das Thema der Webseite und für Ihre Angebote relevant ist.

9. Kongruenz

Ich hatte unter Punkt 5 schon erwähnt, dass eine „Kongruenz“ Ihrer Seite wichtig ist. (Übereinstimmung, Deckungsgleichheit.) „Seriöse Führungskräfte“ fühlen sich zum Beispiel von anderen Dingen angesprochen als „kreative Designer“. (Klischee, ich weiß. Trifft aber trotzdem zu.) Und wenn Sie „verspielt“ sind, sich aber „seriös“ geben, kann das spätestens dann, wenn Sie in Aktion treten, in die Hose gehen.

Ich bin zum Beispiel „berüchtigt“ für meine Besessenheit in Sachen Struktur. Und das spiegelt sich auch in meiner Seite wieder. Ich brauche als Hochsensible keine starken Außenreize, im Gegenteil, das finde ich für mich eher kontraproduktiv. Und genauso sieht meine Seite aus. Damit ziehe ich aber auch genau die Menschen an, die sich davon angesprochen fühlen: Die meisten wissen, dass sie bei mir von Struktur heimgesucht werden. 😉 Und ich habe einen sehr hohen Anteil an Hochsensiblen unter meinen Kunden / Lesern.

Für Sie gilt also, den schmalen Grat zu finden zwischen

  • dem Ausdruck Ihres Selbst, Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Firma
  • der Berücksichtigung Ihres Themas, Ihrer Angebote und Produkte
  • dem Zuschnitt auf anvisierte Marktsegmente und Zielgruppen.

Tipp: Achten Sie auch hier noch einmal darauf, „professionell“ zu wirken. Ich habe schon Webseiten gesehen, die eine Ferienwohnung bewarben, also Einnahmen erzielen wollten, und die gleichzeitig mit dem kostenfreien Bausatz bekannter Homepage-Anbieter erstellt wurden – samt deren eingeblendeter Werbefenster.

10. Interaktivität

Bieten Sie Ihren Besuchern / Lesern eine Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Das kann eine Telefonnummer oder eMail-Adresse sein. Ein Newsletter. Ein Chat, ein Forum oder ein Blog mit Kommentarfunktion. Oder auch Buttons für / Einbindungen von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder xing.

11. Aktualität

Auch ganz wichtig: Halten Sie Ihre Seite aktuell. Im Internet gibt es viele „Leichen“: Webseiten, die kaum noch oder gar nicht mehr regelmäßig gepflegt werden. Wenn ich zum Beispiel im Copyright-Vermerk eine Angabe wie 2008 – 2012 sehe, gehe ich nicht davon aus, dass die Seite auch 2014 noch aktuell ist – und bin weg. Ich habe auch schon Webseiten gesehen, bei denen man sich für einen Newsletter anmelden konnte, der zuletzt 2012 verschickt wurde. Auch bei so etwas frage ich mich, ob ich auf dieser Seite wirklich noch gut aufgehoben bin

Tipp: Achten Sie auch darauf, dass möglichst keine Links ins Leere gehen. Auch das lässt an einer sorgfältigen Pflege zweifeln.

12. Rechtliches

Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass Sie auf jeden Fall auch noch ein Impressum und am besten auch ein paar Angaben zum Datenschutz brauchen. Im Internet gibt es dafür Vorlagen, die Sie nutzen können, wenn Sie auf den Anbieter verlinken. Sonst können Sie auch einen Anwalt damit beauftragen, Ihnen Impressum, Datenschutz und AGB zu schreiben.

Tipp: Achten Sie die Urheberrechte anderer. Klauen oder kopieren Sie keine Bilder oder Texte aus dem Internet. Damit machen Sie sich strafbar und können abgemahnt werden. Viele denken sich gar nichts dabei oder meinen es sogar gut. Doch der Schaden bleibt bestehen.

13. Der Name

So, und wie soll das gute Stück nun heißen? Oder genauer: Unter welcher „URL“ (Uniform Resource Locator) soll Ihre Seite gefunden werden? Nun, viele Selbstständige, Autoren und so weiter verwenden ihren eigenen Namen, andere ihren Firmennamen. Da verweise ich mal auf meinen Artikel „So finden Sie auf kreative Art einen Firmennamen“.

Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Webseite.

© 2014 Heike Thormann, Erstveröffentlichung 17.08.14